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Kloster Walkenried zur Welterbestiftung

Kreistag Göttingen Kloster Walkenried zur Welterbestiftung

Das Kloster Walkenried wird auf die Stiftung Welterbe im Harz übertragen. Das hat der Göttinger Kreistag in seiner November-Sitzung einstimmig beschlossen.

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Kreuzgang im Kloster Walkenried.

Walkenried/Göttingen. Der Übergang ist allerdings an eine Bedingung geknüpft: Die Stiftung muss für eine dauerhafte Besetzung der Stelle des Direktors sorgen und diese Stelle als unbefristete Stelle ausschreiben.

Die Verhandlungen über die Übertragung des Zisterzienser-Museums Kloster Walkenried wurden vor der Kreistagssitzung abgeschlossen. Wirksam wird der Übergang zum 1. Januar 2019. Ab 1. April 2018 sollen allerdings bestimmte organisatorische Leitungs- und Verwaltungsaufgaben vor Ort von der Stiftung und durch den Museumsleiter wahrgenommen werden. Erst wenn dessen Stelle unbefristet ausgeschrieben ist, wird der Übertragungsvertrag unterzeichnet. Die Kreisverwaltung begründete diese Klausel damit, dass die Geschäftsführung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, derzeit Eigentümerin des Klosters, vielfach solche Zusagen gegeben habe, deren Umsetzung seit 2013 jedoch ausstehe. Allerdings habe der Geschäftsführer der Stiftung dem Landkreis Mitte Oktober zugesichert, dass die Haushaltsmittel für eine Besetzung der Stelle zur Verfügung stünden und in diesem Umfang der Stiftung Welterbe im Harz für eine Besetzung der Stelle 2018 bereitgestellt würden.

Von Matthias Heinzel

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