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Luchspopulation im Harz ist stabil

Luchsprojekt Luchspopulation im Harz ist stabil

Die Luchspopulation im Harz bleibt stabil. Mit Fotofallen hätten innerhalb von neun Monaten alleine im mittleren Teil des Gebirges 19 erwachsene Tiere nachgewiesen werden können, sagte der Leiter des Luchsprojektes in der Nationalparkverwaltung, Ole Anders, am Montag in St. Andreasberg.

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Quelle: dpa

St. Andreasberg . Dies entspreche einer Dichte von 2,4 Luchsen je 100 Quadratkilometer. Würden auch die insgesamt 11 fotografierten Jungtiere mitgezählt, ergebe sich sogar eine Dichte von 3,9 Luchsen je 100 Quadratkilometer.
Mitarbeiter des Nationalparks hatten auf einer knapp 800 Quadratkilometer großen Fläche zwischen August 2016 und März 2017 an 60 Standorten Fotofallen aufgestellt. Der Bereich lag zwischen Goslar und Sieber im Westen sowie dem Bodetal und Stiege im Osten. Bei dem Monitoring entstanden fast 9.000 Aufnahmen vom Wildtieren, 502 Fotos zeigten Luchse.
Anders zufolge breiten sich die Harzer Luchse auch im Umland aus. So sei erstmals ein Jungtiernachweis im Solling gelungen. Auch bei Göttingen sei eine Luchsin mit zwei Jungtieren beobachtet worden. Zwischen 2000 und 2006 wurden im Nationalpark Harz insgesamt 24 Luchse in die Freiheit entlassen. Alle ausgewilderten Tiere stammten aus europäischen Wildparks und wurden vor der Freilassung in einem Auswilderungsgehege im Nationalpark eingewöhnt. Im Sommer 2002 gelang erstmals der Nachweis von wildgeborenen Jungtieren im Harz. Seither kam in jeder Saison Nachwuchs zur Welt. epd

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