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350 Besucher feiern „Champions der Blasmusik“ in Landolfshausen

Volles Dorfgemeinschaftshaus 350 Besucher feiern „Champions der Blasmusik“ in Landolfshausen

Etwa 350 Besucher waren am Sonnabend ins Dorfgemeinschaftshaus Landolfshausen gekommen, um beim Festival „Champions der Blasmusik“ ausgelassen zu feiern. Die Gruppen „Rheinhessische Schoppebläser“, „Backs Blech“, „Musikatzen“ und „Flooot“ heizten dem Publikum ordentlich ein.

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Champions der Blasmusik 2018, die Musikatzen auf der Bühne / am 18.11.17 in Landolfshausen, Dorfgemeinschaftshaus, Niedersachsen.

Quelle: Helge Schneemann

Landolfshausen. Dorfgemeinschaftshaus Landolfshausen, kurz nach 17 Uhr am Sonnabendnachmittag. Wer auf dem Gelände parken will, muss suchen - überall stehen Autos, haben sich Fahrzeuge auch noch in die kleinste Parklücke gestellt. Der Andrang ist groß; beim Festival „Champions der Blasmusik“ wollen viele dabei sein. Die Landolfshäuser David Köhne und Sascha Curdt, 31 und 33 Jahre alt, scheinen mit der Idee, mehrere Blasmusikkapellen an einem Tag hintereinander spielen zu lassen, einen Nerv getroffen zu haben. Selbst begeisterte Blasmusik-Fans und langjährige Mitglieder der Original Landolfshäuser Blasmusikanten, wollten sie ein solches Event, die nach eigenen Angaben im Süden Deutschlands regelmäßig stattfinden, in den Norden holen. „Wir wollten einfach nicht mehr so lange Anfahrtswege haben“, scherzt Köhne, und ergänzt, dass das Festival „Champions der Blasmusik“ auch das Ziel verfolge, die Generationen zusammenzubringen. Dies scheint gelungen zu sein: Schon um 17.30 Uhr geht die erste Polonaise von Jung und Alt durch den Saal.

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„Champions der Blasmusik“ in Landolfshausen

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Im vergangenen Jahr hatten Köhne und Curdt erstmalig ein Festival der Blasmusik organisiert - damals in Gelliehausen. Dort sei die Resonanz des Publikums sehr positiv gewesen, sodass schnell klar war, ein weiteres Event zu planen. In diesem Jahr seien die Erwartungen mit etwa 350 zahlenden Gästen sogar noch übertroffen worden, sind sich die Organisatoren einig. Eine vergleichbare Veranstaltung gebe es aber auch nicht im Norden - „zumindest keine, die wir kennen“, so Curdt. Der Kontakt zu den Bands sei auf unterschiedlichen Wegen zustande gekommen - vom persönlichen Kontakt bis hin zum Zufallsfund auf YouTube.

Die vier Gruppen, die mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten - von klassischen Egerländer-Titeln bis hin zu moderner Interpretation - an diesem Abend auftreten, sorgen durchweg für gute Stimmung. Bei „Backs Blech“, einer acht Mitglieder zählenden Band aus Mainz, stehen viele Besucher schon auf den Bänken, dabei ist es noch nicht einmal 18 Uhr. Es wird eifrig geklatscht und natürlich auch getrunken. Dann verkündet Köhne, dass nun auch warme Speisen bereit stehen - die Gäste, viele in Lederhosen und Dirndl, freuen sich über eine deftige Stärkung. Im Anschluss spielen die „Musikatzen“ zum Tanze auf - und die Gäste lassen sich nicht lange bitten. Vom Senior bis zur jungen Familie können sich viele Zielgruppen auf die Musik einigen. Der begrenzte Biervorrat im Bus auf der Hinfahrt nach Landolfshausen sei aber ein Problem gewesen, lassen die „Musikatzen“ das Publikum wissen. Das reckt bei „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ die Krüge in die Luft und feiert weiter. Als besonderes Highlight spielen als letzte Band des Abends die Göttinger Jungs von „Flooot“, die mit ihrem Blech-Blas-Rap Blasmusik aufs Modernste interpretieren.

Von Maren Iben

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