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Wahlkampf mit Busemann und Blasmusik

CDU-Oktoberfest in Seulingen Wahlkampf mit Busemann und Blasmusik

Um den Wahlkampf des Land­tags­kandidaten Thomas Ehbrecht zu unterstützen, hat der nieder­säch­sische Landtagspräsident Bernd Busemann das Oktoberfest der CDU im Seulinger Bürgerhaus besucht. Ehbrecht will im Wahlkreis 15 die Nachfolge von Lothar Koch antreten, der 1994 gemeinsam mit Busemann in den Landtag einzog.

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Bernd Busemann spricht beim Oktoberfest der CDU in Seulingen.

Quelle: Arne Bänsch

Seulingen. „Es hat immer viel Spaß mit Lothar gemacht“, sagte Busemann, der Koch nachträglich zum Geburtstag aus dem Fundus des Landtages Fürstenberger Porzellan-Manschettenknöpfe mit eingraviertem Niedersachsenross überreichte. Auch Ehbrecht hob das Wirken Kochs zum Abschluss von dessen Landtagslaufbahn noch einmal hervor. Er habe zahlreiche Projekte in der Region mit angestoßen und hinterlasse große Fußspuren. Koch selbst erinnerte an die Ministerpräsidenten, die er während dieser Zeit erlebt habe. Der erste sei Gerhard Schröder (SPD) gewesen. Auf diesen seien dessen Parteikollegen Gerhard Glogowski und Sigmar Gabriel gefolgt. Danach hätten mit Christian Wulff und David McAllister für zehn Jahre CDU-Ministerpräsidenten das Land regiert, ehe mit Stephan Weil wieder ein SPD-Mann übernommen habe. Auf jeden Fall hoffe er aber, dass Ehbrecht sein Nachfolger im Wahlkreis 15 werde, der die Stadt Duderstadt, die Gemeinden Friedland, Gleichen und Rosdorf sowie die Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen umfasst. Der Kandidat selbst will nicht nur in den Landtag einziehen sondern darüber hinaus auch in der stärksten Fraktion sitzen.

Sowohl Ehbrecht als auch Busemann bemängelten die Schulpolitik der Landesregierung. Einig waren sie sich auch, dass die Breitbandversorgung im Land noch deutlich weiter ausgebaut werden müsse. Beide forderten die Stärkung der Polizei. Die kleinen Polizeistationen auf dem Land würden den Bürgern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Nicht ganz einer Meinung waren sie beim Thema Wolf. Ehbrecht als Jäger will ihn ins Jagdrecht aufnehmen, Busemann als Schäfer will ihn gar nicht. Busemann will auch die Landwirtschaft stärken. „Das ist der zweitstärkste Wirtschaftszweig in unserem Land nach der Automobilindustrie“, erklärte er.

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CDU-Oktoberfest in Seulingen

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Busemann erklärte, dass er wieder und sehr gern im Eichsfeld sei. Irgendwie passe die Chemie. Als Emsländer stamme er auch aus einer katholischen Region. 1971 sei er in die CDU eingetreten. Er habe damals in einem kleinen Dorf gelebt, in dem sein Vater der Bürgermeister gewesen sei. Viel Auswahl habe er nicht gehabt. „Die SPD hat bei uns eher unter Artenschutz gestanden“, sagte er. Und er habe in einer Volkspartei etwas bewirken wollen. Er forderte die Menschen in Niedersachsen auf, am 15. Oktober zur Wahl zu gehen. „Die Ausreden kennen wir alle“, sagte er. Aber Demokratie lebe nun einmal davon, dass alle mitmachen. Jeder müsse an der Urne stehen und wählen. „Jeder ist zwar nur ein kleines Rädchen“, sagte er, „aber die letzte Wahl wurde mit ein paar hundert Stimmen entschieden.“

Für den zum Motto passenden musikalischen Rahmen im Bürgerhaus Seulingen sorgten die Eichenberger mit Blasmusik. Sie spielten auch die Musik für das Niedersachsenlied, das Eichsfeldlied und die Nationalhymne, welche während der Veranstaltung gesungen wurden.

Von Rüdiger Franke

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