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Kinderbekleidung und Spielzeug sind gefragt

Flohmarkt in Landolfshausen Kinderbekleidung und Spielzeug sind gefragt

Händlerisches Geschick ist am Wochenende im und vor dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Landolfshausen gefragt gewesen. Tausende Besucher drängten sich um die Stände des größten Kinderkleider- und Spielzeugflohmarktes der Region, bei dem sie auf eine große Auswahl trafen.

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Besucher mustern die Angebote beim Flohmarkt in Landolfshausen.

Quelle: Art

Landolfshausen. Mütter musterten T-Shirts und Hosen, Väter begutachteten Bobbycars, Kinder wühlten in Kisten mit Legosteinen und kleinen Figuren. Schon wenige Minuten nach Eröffnung herrschte Hochbetrieb beim Flohmarkt. Jeweils 62 Anbieter kamen am Sonnabend und Sonntag in die DGH, weitere rund 60 präsentierten im Außenbereich ihre Waren.

Besucher kommen aus Nordhessen und Thüringen

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Landolfshausen lenkten den nicht abreißenden Fahrzeugstrom, Pylonen sicherten Einfahrten, ein Teil der Wiese am Dorfgemeinschaftshaus wurde zum Großraumparkplatz. Die Autokennzeichen verrieten die überregionale Bedeutung, die der von Karola und Burghard Hüpsel initiierte Markt hat. So waren auch Interessierte aus dem benachbarten Thüringen und Hessen angereist.

Mit 30 Teilnehmern und einem Einheitstisch mit durchnummerierten Artikeln habe im Jahre 1995 alles begonnen, berichtete Burghard Hüpsel. „Wir wollten ein bisschen Geld für den Kindergarten zusammenbekommen“, erzählte der 54-Jährige, was zu dem Flohmarkt geführt habe. Von Jahr zu Jahr sei der Markt, der bald auf zwei Tage ausgeweitet wurde und jeweils im Frühjahr und Herbst ausgerichtet wird, gewachsen. „Supergut lässt sich Bekleidung für Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren verkaufen“, schilderte Hüpsel seine Erfahrungen.

Trecker und Jeans sind gesucht

„Vor dem Winter wird mehr verkauft, weil die Artikel teurer sind“, sagte Susanne Krenn aus Duderstadt, die seit rund zehn Jahren teilnimmt. Gefragt seien häufig Motive, die in aktuellen Fernseh- und Filmproduktionen eine wichtige Rolle spielen. „Die Sachen sind zu schade zum Weggeben“, erklärte Sabine Pizzano aus Duderstadt, warum sie regelmäßig zu dem Flohmarkt kommt. „Wir haben selber immer hier eingekauft und irgendwann hat man zuviel“, beschrieb Heike Böning aus Rosdorf ihre Motivation, zum ersten Mal an der Börse teilzunehmen.

„Ich möchte Siku-Trecker für meinen Sohn kaufen“ erzählte Nicola Raabe, was sie bewegt, den Markt zu besuchen. Bei einem der vergangenen Märkte habe sie eine „tolle Flurgarderobe“ gefunden. „Die steht immer noch bei uns im Flur“, sagte die Seulingerin. Im Internet war Kerstin Teupel aus dem obereichsfeldischen Rustefelde auf den Markt aufmerksam geworden. „Ich schaue nach Winter- und Herbstsachen und nach Schuhen für Tochter, Sohn, Nichte und Neffe“, berichtete die Besucherin, die zum ersten Mal nach Landolfshausen gekommen war.

„Die Erlöse aus dem Essensverkauf und einem Teil der Einnahmen aus den Standgebühren sind wieder für den Kindergarten und zum Teil auch für die Gemeinde bestimmt“, erläuterte Organisator Hüpsel. Die bisherigen Gelder hätten unter anderem dazu beigetragen, die neue Ausstattung des Spielplatzes am DGH mitzufinanzieren.

 

Von Axel Artmann

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