Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Auf Brothof wird erneut das Kartoffelfest gefeiert

Quiz zur Kartoffel Auf Brothof wird erneut das Kartoffelfest gefeiert

Beim Kartoffelfest des Brothofes in Waake dreht sich traditionell alles um die Kartoffel. Daher gab es für die Besucher auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kartoffelprodukte. Die wievielte Auflage des Festes es war, kann Hofbesitzer Johann von Grefenstein-Lohrberg nicht genau beantworten.

Voriger Artikel
Schnelles Internet kommt – Panne in Ebergötzen
Nächster Artikel
Blue Birds sorgten in Ebergötzen für Stimmung

Malin Engelhardt servierte unter anderem Ofenkartoffeln. Hier an ihren Chef Johann von Grafenstein Lohrberg.

Quelle: Vera Wölk

Waake. „Seit mehr als zehn Jahren richten wir das Fest in der jetzigen Form aus, doch auch davor haben wir das Kartoffelfest, wenn auch in kleinerer Ausprägung schon oft gefeiert. Sodass wir bestimmt bald an 30 Kartoffelfeste herankommen“, erklärte von Grafenstein-Lohrberg. Da die Feste in den vergangenen Jahren bei den Besuchern gut angekommen seien, haben von Grafenstein-Lohrberg und seine Angestellten nichts an dem bewährten Konzept verändert. Wichtig sei ihnen, dass es ein Programm für die Kinder gebe.

Besonderes Erlebnis: Treckerfahrten zum Acker

Ein besonderes Erlebnis für die Mädchen und Jungen waren dabei die Treckerfahrten zum Acker, denn hier konnten sie selbst per Hand Kartoffeln ernten, die sie behalten durften. Zudem waren die Schweine des Hofes sowie die Ziegen, die vom Käsehof in Landolfshausen waren, ein Anziehungspunkt für die kleinen Besucher. Gern nutzten sie die Gelegenheit den Tieren beim Ausruhen und Futtern zuzugucken, wer wollte, konnte die Schweine auch selbst füttern. Deshalb führte sie ihr erster Weg gemeinsam mit ihren Eltern oftmals zu den Tieren.

„Außerdem haben wir sowohl für die Kinder als auch die Erwachsenen ein Quiz vorbereitet“, so der Hofbesitzer. Hierbei gab es für die Kinder Stempel an den einzelnen Stationen und auf die Erwachsenen warteten Preise rund um die Kartoffel. So ist der erste Preis eine Kartoffelrente, bei der der Gewinner über drei Jahre lang jährlich 50 Kilo Kartoffeln bekommt. Bei den Fragen für die Erwachsenen handelte es sich um eine Mischung aus Rechen-, Schätz und Fangfragen. So galt es zum Beispiel zu schätzen, wie viele Kilo Kartoffeln in einen aufgestellten Gummistiefel passten oder zu sagen, wie alt die Bäume, deren Stämme für die Stammtische auf dem Hof genutzt wurden, zum Zeitpunkt der Fällung waren.

Für die musikalische Gestaltung des Festes sorgten die Bands Viaveritsa, die Yoyo Reggea Band und eine Band von Straßenmusikern. Außer den zahlreichen Kartoffelprodukten bekamen die Besucher bei der Ausstellung „Kunst unterm Kirschbaum“ selbstgemalte Bilder von Cornelia Lohrberg zu sehen.

Linda beliebteste Sorte

Stolz ist der Hofbesitzer darauf, dass alle Speisen, die beim Fest angeboten werden aus eigener Herstellung sind. Auch die Organisation des Festes liegt ausschließlich in den Händen der Familie sowie der Mitarbeiter des Betriebes. „Während in den ersten Jahren hauptsächlich die Kartoffelpuffer von den Besuchern verzehrt wurden erfreuen sich mittlerweile die Ofenkartoffeln mit Quark oder Zaziki und die Kartoffelpizza großer Beliebtheit“, so von Grafenstein-Lohrberg. Aus seiner Sicht gehöre die Kartoffel bei den Menschen in der Region zu einer warmen Mahlzeit dazu. Dennoch würden sie weniger Kartoffeln als früher einkellern, im Gegenzug sei aber die Nachfrage im Laden gestiegen. „Wir bieten sechs Sorten an. Am meisten nachgefragt wird die festkochende Sorte Linda, diese macht etwa 80 Prozent bei uns aus“, erklärt der Hofbesitzer.

Von Vera Wölk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Radolfshausen
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017