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Gegen den demografischen Wandel

Nachbarschaftshilfe der Samtgemeinde Radolfshausen Gegen den demografischen Wandel

Die Nachbarschaftshilfe in der Samtgemeinde Radolfshausen möchte auch im Jahr 2017 gegen den demografischen Wandel arbeiten. Das Vermitteln von Hilfeleistungen soll weiterhin im Mittelpunkt stehen.

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Flagge zeigten das Basisteam der Nachbarschaftshilfe und ehrenamtliche Helfer auch bei der Eröffnung des Spielplatzes in Seeburg.

Quelle: R

Ebergötzen. „Wir versuchen den Menschen, die hier wohnen, Erleichterung zu verschaffen“, erklärt Petra Kluge, die mit Susanne Goldmann, Brigitte Heipke und Petra Jans das Basisteam bildet. Älteren Menschen werde durch die Nachbarschaftshilfe ein längeres Verbleiben in ihrem Zuhause ermöglicht und jüngeren Menschen durch soziale Strukturen die Entscheidung für den Zuzug erleichtert.

Rund 40 Einwohner der Samtgemeinde haben sich mittlerweile bereit erklärt, anderen Menschen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen zu helfen, so Kluge. In jedem Ort gebe es Vertreter dieser Institution. Sie sieht in der ehrenamtlichen Arbeit eine „Ergänzung zu den Strukturen der Samtgemeinde“.

Das Spektrum möglicher Hilfen reiche von der Einkaufshilfe über Fahrdienste, die Begleitung bei Spaziergängen und dem Ausführen von Haustieren bis zur Kinderbetreuung. „Wir wollen Menschen, die eine spontane Hilfe benötigen, mit Menschen, die eine spontane Hilfe geben wollen, zusammenführen“, erläutert Goldmann das Prinzip.

Vermittlung sei das Wichtigste, „wir wollen Dinge in Bewegung setzen“, sagt das Mitglied des Basisteams. Dabei lege sich die Nachbarschaftshilfe nicht auf einzelne Themen fest. „Wir sind wandelbar, wollen auf Herausforderungen reagieren“, betont Goldmann. Professionelle Dienstleistungen würden nicht vermittelt, „wir geben höchstens Tipps, wer diese anbietet“, so Goldmann.

Forum für Austausch und In formationen

Die Helfertreffen seien ein Forum für Austausch und Informationen. Anderen Institutionen biete dieses Forum eine Möglichkeit, ihre Leistungen vorzustellen und Unterstützer zu finden. So habe die Caritas dort für ihr Projekt Carena (Caritas entlastet Angehörige) ehrenamtliche Unterstützer gefunden. Vorträge beim Helfertreffen widmeten sich bislang Themen wie Versicherungsschutz im Ehrenamt, Wohnberatung und Pflege. Da es immer mehr verschuldete Menschen gebe, sei 2017 an den Vortrag eines Schuldnerberaters gedacht, berichtet Kluge.

Die Mitglieder des Basisteams überlegen auch, wie sie vermehrt Kulturangebote auf die Dörfer holen können. Die ausverkauften Gastspiele der Stillen Hunde in Seeburg, zu denen auch die ehrenamtlichen Helfer eingeladen gewesen seien, zeigten das Interesse an solchen Angeboten, so Jans. Kontakt zur Nachbarschaftshilfe könne unter Telefon 0175/7904609 aufgenommen werden. art

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