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Pendler sollen auf die Autobahn ausweichen

Sperrung der Bundesstraße 27/446 Pendler sollen auf die Autobahn ausweichen

Der sowohl zur Bundesstraße 27 als auch 446 gehörende vierspurige Abschnitt bei Ebergötzen wird ab 29. Mai zum Nadelöhr. In Richtung Harz kann der Verkehr einspurig weiterrollen, in Richtung Göttingen soll er einen Umweg über Northeim und die Autobahn 7 nehmen.

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Quelle: Eckermann

Ebergötzen. Für Verwirrung gesorgt haben die Umleitungsempfehlungen im Vorfeld, die auf Abstimmungsprobleme zwischen dem Landkreis Göttingen als Verkehrsbehörde sowie den Straßenbauamtsaußenstellen in Goslar und Bad Gandersheim  hindeuten. Die zunächst angekündigte Umleitung ab Gieboldehausen über Northeim und die Bundesstraße 3 nach Göttingen ist nicht  möglich, da die B 3 seit Montag ab  Nörten-Hardenberg in Richtung Süden wegen Fahrbahnerneuerung voraussichtlich bis 7. Juli gesperrt ist. Fahrlehrer Tobis Hillmann beklagte am Montag, dass die alte Bundesstraße 3 als Ausweichstrecke genutzt werde und sich dort der Verkehr zwischen Bovenden und Weende staue. Ab Nörten-Hardenberg ist eine Umleitungsstrecke ausgeschildert, die auf Landesstraßen über Parensen und Lenglern nach Göttingen führt.

Ab 29. Mai verschärft die Sperrung der B 27 bei Ebergötzen in Richtung Göttingen die Situation noch einmal. Ab Gieboldehausen sollen Autofahrer dann über Northeim und die Autobahn 7 nach Göttingen geführt werden. Die Arbeiten bei Ebergötzen werden voraussichtlich bis Mitte August dauern.

Ortskenntnissse sind gefragt

Pendler aus dem Harz und dem Eichsfeld brauchen dann starke Nerven oder gute Ortskenntnisse. Schleichwege und Streckenalternativen gibt es gleich mehrere – je nach Wohnort. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten soll am Mittwoch die Sperrung der B 446 zwischen Seeburg und Ebergötzen aufgehoben werden. Während der Sperrung der vierspurigen B27 sind dann nach Angaben der Straßenbaubehörde in Goslar die Verbindungsrampen an beiden Anschlussstellen von der B 446 zur B 27 bei Ebergötzen wieder frei befahrbar. Pendler aus Richtung Duderstadt könnten dann von der B 446 aus nach Ebergötzen einfahren und hinter dem Ort wieder auf die B 27 auffahren.  Eine Anliegerregelung soll es nach Auskunft der Behörde nicht geben, am Knotenpunkt bei Ebergötzen eine Ampelanlage aufgebaut werden.

Alternative Strecken möglich

Auch Verkehrsteilnehmer aus Richtung Gieboldehausen könnten über Wollbrandshausen und Seeburg die B 446 ansteuern und den Weg über Ebergötzen wählen. Eine andere Möglichkeit wäre ein Bogen auf der Landesstraße 574 über Seulingen und Landolfshausen nach Waake oder von Duderstadt aus über die Landesstraße 569 als  südliche Eichsfeld-Pendlerstrecke an Nesselröden vorbei über Benniehausen nach Geismar. Auch auf dem Weg von Gieboldehausen nach Göttingen kann vor Northeim auf Nebenstrecken ausgewichen werden, über Bodensee oder Gillersheim nach Holzerode gefahren und der als „Hölle“ bekannte B-446-Abschnitt nördlich von Ebergötzen angesteuert werden.

Sanierungabschluss für Bundesstraße 446

Letzte Etappe: Mit den Arbeiten an der Bundesstraße 27/446 bei Ebergötzen wird die Erneuerung der B 446 abgeschlossen. Die Straßensanierung hatte zwischen Ebergötzen und Holzerode begonnen, wurde zwischen Seulingen und Ebergötzen fortgesetzt und soll ab 29. Mai auf dem vierspurigen Abschnitt zwischen den beiden Abfahrten Ebergötzen zum Abschluss kommen. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme gibt das Straßenbauamt mit rund 5,5 Millionen Euro an. Keine Alternative zu der Umleitung in Richtung Göttingen ab Gieboldehausen über Northeim und die Autobahn hat der Schwerlastverkehr. Auch bereits ab Duderstadt sollen Fahrzeuge über 7,5 Tonnen via Mingerode und Obernfeld auf der B 247 nach Gieboldehausen umgeleitet werden. ku

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B-27-Sperrung bei Ebergötzen

Die Vollsperrung der Bundesstraße 27 in Richtung Göttingen ab 29. Mai bereitet Samtgemeinde-Bürgermeister Arne Behre (SPD) große Sorgen. Die Möglichkeit, über die B 446 aus Richtung Seeburg durch Ebergötzen zu fahren, könne zur „größten anzunehmenden Katastrophe“ für den Ort werden.

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