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Kinder bringen Segen

Sternsinger sammeln Spenden in Seeburg Kinder bringen Segen

Sternsinger haben am Wochenende vielerorts den Segen in die Häuser gebracht und Spenden für Projekte in Kenia gesammelt.

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17 Mädchen und Jungen waren in Seeburg an der rund zweieinhalbstündigen Aktion beteiligt.

Quelle: Heller

Seeburg. Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und neun Jahren trafen sich am Sonntagvormittag im örtlichen Pfarrheim. Dort legten sie ihre Gewänder an. Danach versammelten sich die kleinen Könige vor dem Eingang und stimmten die erste Strophe des Liedes „Geh, geh, geh“ an. Teilnehmer sprachen anschließend den Segensspruch und schrieben das Segenszeichen „20*C+M+B*17 mit Kreide über die Tür.

Aufgeteilt in sechs Gruppen starteten sie zu ihren Touren durch den Ort. Die Sternsinger gingen zu jedem Haus, ein Kind klingelte. Meistens dauerte es nur wenige Sekunden und manchmal auch fast eine Minute, bis ein Hausbewohner die Tür öffnete. Nach Segensspruch und Segenszeichen steckten die Besuchten einige Münzen oder Geldscheine in die Sammelbüchse, die abwechselnd ein Gruppenmitglied trug.

„Die meisten Leute sind froh, dass wir kommen“, sagte Elias, der bereits zum achten Mal dabei ist. Um sich gegen die Kälte zu schützen, trug er Handschuhe und Schal.  „Ich mache mit, damit arme Kinder etwas zu essen haben und in die Schule gehen können“, begründete er seine Motivation.

„Den Segensspruch kann man schon auswendig“, erzählte Sophia. „Alle Teilnehmer haben sich im Vorfeld getroffen, dabei haben wir uns auch einen Film über Kenia angeschaut“, berichtete die Zwölfjährige. Sie sei „schon überrascht“ gewesen, wie die Kinder dort leben.

Kinder bekommen Süßigkeiten zugesteckt

Immer wieder bekamen die Mädchen und Jungen neben einer Spende für die Sternsinger-Aktion auch Süßigkeiten zugesteckt, die nach einem gemeinsamen Essen am Ende unter allen Teilnehmern aufgeteilt worden. Lenya freute sich, „dass man mal rauskommt“ und bei seinem Rundgang gleichzeitig für bedürftige Kinder sammeln könne. Der Elfjährigen fiel auf, dass im Ortskern die meisten Menschen den Segensspruch mit Kreide an die Tür geschrieben bekommen wollten, während im Neubaugebiet eher Aufkleber bevorzugt würden. Andrea Germerott, zusammen mit Tanja Gleitze und Patricia Heine ehrenamtliche Sternsinger-Betreuerin hofft, dass sich langristig genügend Kinder und Jugendliche freuen, die als Sternsinger unterwegs sein wollen: „Einmal im Jahr sich für Kinder auf den Weg zu machen, egal was für Wetter ist, das ist nicht zuviel verlangt.“

Empfang und Einholungsmesse

Eine Einholungsmesse zur Rückkehr aller Sternsinger der Duderstädter Pfarrgemeinde St. Cyriakus beginnt am Montag, 9. Januar, um 18 Uhr in der Basilika. Zuvor gibt es für die Teilnehmer der diesjährigen Aktion um 16 Uhr einen Empfang im Rathaus. Auch in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Georg Nesselröden gibt es eine Heilige Messe zur Rückkehr der Sternsinger. Die Messe beginnt um 10.30 Uhr in der Desingeröder Kirche.

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