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Wasserrettungskonzept entsteht

Seeburg Wasserrettungskonzept entsteht

In der Samtgemeinde Radolfshausen soll ein Wasserrettungskonzept entstehen. Erster Baustein dafür ist ein neues Rettungsboot für die Ortsfeuerwehr Seeburg, in das die Samtgemeinde 4000 Euro investiert hat.

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In der Samtgemeinde Radolfshausen soll ein Wasserrettungskonzept entstehen. Erster Baustein dafür ist ein neues Rettungsboot für die Ortsfeuerwehr Seeburg, in das die Samtgemeinde 4000 Euro investiert hat.

Quelle: Hartwig

Seeburg. „Das Boot bietet ein Stück mehr Sicherheit für alle Einheimischen und Besucher“, sagte Gemeindebrandmeister Marcel Hartelt. Gekennzeichnet sei es durch ein hohes Maß an Flexibilität. „Wir können von jeder Zugangsmöglichkeit rund um den Seeburger See agieren und erreichen schnell den tatsächlichen Einsatzort“, verdeutlichte Hartelt. Außer bei der Wasserrettung komme das Boot auch bei Hochwassereinsätzen in der Samtgemeinde Radolfshausen und der Eisrettung zum Einsatz. Es sei auf einem Löschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Seeburg verlastet, habe ein Gewicht von 43 Kilogramm, erläuterte Philipp Reinhold, Gerätewart der Ortsfeuerwehr Seeburg.

Alle vier Kammern würden parallel in insgesamt weniger als 30 Sekunden mit Pressluft aus den üblichen Atemschutzflaschen der Feuerwehr aufgeblasen und seien dann einsatzbereit, erklärte Reinhold. Die Traglast betrage 600 Kilogramm.

Das neue Einsatzmittel ersetzt ein Boot, das aus einem Bundeswehrdepot stammte und auf dem Dachgepäckträger eines anderen Fahrzeugs verlastet war. „Es kann sich niemand so genau daran erinnern, wann es angeschafft wurde“, berichtete Ortsbrandmeister Marcel Peter, der vermutet, dass der Zeitpunkt möglicherweise 40 Jahre zurückliege.

Das Boot werde eine wichtige Rolle im künftigen Wasserrettungskonzept der Samtgemeinde Radolfshausen spielen. Hierzu sollen die Aktivitäten der Feuerwehr und der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) zusammengefasst werden. Ziel sei es, „dass möglichst in einem kurzen zeitlichen Rahmen hier auch DLRG-Kräfte zur Verfügung stehen“.

Bislang habe es noch nie eine Kooperation oder eine Konzept für eine Zusammenarbeit gegeben, erläutert Hartelt. Eine Schwierigkeit sei, dass diese Institution ein anderes Alarmsystem als die Feuerwehr habe. Um möglichst schnell Fachkräfte vor Ort zu haben, gelte es auch Verantwortliche des zum Landkreis gehörenden Katastrophenschutzes einzubinden. „Wir wollen schauen, wo man sich verzahnen und wie man gemeinsam agieren kann“, beschreibt der Gemeindebrandmeister das weitere Vorgehen.

Erste Gespräche mit der DLRG habe es bereits gegeben, die vertieft werden sollen, so Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD). „Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg.“ art

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