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Väter und Söhne spielen gemeinsam

Wettkampf mit Nerf-Waffen in Ebergötzen Väter und Söhne spielen gemeinsam

19 Männer und Jungen sind am Sonntag in der Turnhalle des TSV Ebergötzen mit Nerf-Waffen gegeneinander angetreten. Doch nicht der Kampf, sondern die Fairness sollte im Mittelpunkt stehen.

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Der Umgang mit Nerf-Waffen will geübt sein.

Quelle: Arne Bänsch

Ebergötzen. „Der innere Schiedsrichter soll sowohl bei den Vätern als auch bei den Söhnen aktiviert werden“, erklärte Rainer Uthmann, Jugendreferent der Samtgemeinde Radolfshausen. Uthmann hat die Veranstaltung gemeinsam mit Markus Baran vom TSV Ebergötzen organisiert. „Die Veranstaltung war auch ein Wunsch der Eltern, und den haben wir als Familienzentrum gemeinsam mit dem TSV gern umgesetzt“, sagt Uthmann. Bevor die Väter und Söhne (im Alter von acht bis zwölf Jahren) aber im Wettkampf gegeneinander antreten durften, gab es für sie ein paar Regeln zu lernen. Dabei lernten die „Kämpfer“ zunächst, dass es im Wettkampf wichtig ist, dass sie sich aufeinander verlassen können. Wer sich während der Anfangsrunde nicht an Fairness-Regeln hielt und so seinen Mitspielern das Leben unnötig schwer machte, musste mehrere Liegestützen absolvieren. „Im Vorfeld gab es auch kritische Anmerkungen, da wir hier mit Waffen hantieren, doch die konnte ich ausräumen. Denn hier sollen wirklich der faire Wettkampf und der Spaß im Vordergrund stehen“, sagt Uthmann.

Konzentriertes Vorgehen notwendig

Das Spiel mit den sogenannten Nerf-Waffen, bei dem mit Pfeilen aus einer Art Schaumstoff aufeinander gezielt werde, sei zudem bei zahlreichen Kindern ein beliebtes Spiel. Für das Gegeneinander kämpfen wurde in der Sporthalle ein Parcours aus Matten aufgebaut, hinter denen die Spieler Schutz suchen konnten. Ziel des Wettkampfs war es nicht nur die Gegenspieler zu treffen, sondern auch von einer Seite auf die andere zu kommen, um das dort angebrachte Ziel zu treffen. Denn dies brachte der Mannschaft den Sieg. „Die Trefferfläche ist nur der Rumpf, Treffer an Armen und Beinen zählen nicht. Auf den Kopf darf nicht absichtlich gezielt werden“, erklärte der Jugendreferent. Wichtig war auch, dass ein Spieler, der getroffen wurde, dies deutlich durch Handheben signalisierte und das Spielfeld verließ, um sich in die Schutzzone seines Teams zu begeben. Die vier Teams wurden durch Abzählen gebildet, sodass es Zufall war, wer mit wem in einer Mannschaft um den Sieg kämpfte. „Außer dem fairen Umgang untereinander müsst ihr auch darauf achten, dass ihr sorgsam mit eurem Material und dem eurer Mitspieler umgeht“, wandte Uthmann sich an die Spieler. Wer einen Mitspieler unabsichtlich traf, entschuldigte sich dafür sofort.

Spaß steht im Vordergrund

Während des Spielgeschehens war weniger einfaches Drauf-Los-Schießen gefragt, als vielmehr konzentriertes Abwarten und das Abdrücken im richtigen Moment. Denn wer einfach schoss, ohne direkt zu zielen, hatte oftmals im entscheidenden Moment keinen Pfeil mehr, um das Ziel abzuschießen. Jeder Spieler durfte nämlich nur zehn Pfeile in seiner Waffe haben. Bei der Veranstaltung hatten nicht nur die Söhne ihren Spaß, sondern auch die Väter. Und auch, wenn der Spaß im Vordergrund stand versuchte doch jedes Team den Sieg zu erringen.

Von Vera Wölk

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