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Zwei Frauen verstärken Besuchsteam

Samtgemeinde Radolfshausen Zwei Frauen verstärken Besuchsteam

Willkommensbesuche haben sich innerhalb von zehn Monaten zu einem festen Bestandteil des Familienzentrums der Samtgemeinde Radolfshausen entwickelt. Am Donnnerstag stellte Jugendreferent Rainer Uthmann mit Stefanie Sommer und Andrea Birnstiel zwei neue Besucherinnen vor.

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Vorstellung der Willkommensbesucherinnen (v. li.): Stefanie Sommer, Andrea Birnstiel, Sabrina Burzinski, Jugendreferent Rainer Uthmann und Verwaltungsmitarbeiterin Alina Elliehausen

Quelle: Rüdiger Franke

Ebergötzen. Am 11. Januar hatten Kreisrat Marcel Riethig und Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD) die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, acht Tage später besuchte Sabrina Burzinski die erste Familie. Insgesamt gab es bislang 45 Besuche. „Wir haben die Gründung des Familienzentrums als Startdatum genommen“, erzählte Burzinski. Deshalb hätten anfangs rückwirkend noch einige Familien mehr auf der Liste gestanden. Zuletzt ist sie allein unterwegs gewesen. Doch nun hat die Landolfshäuserin wieder Verstärkung bekommen.

„Es ist eine schöne Aufgabe, neue Kinder in der Samtgemeinde willkommen zu heißen“, sagte Sommer. Sie habe selbst von Burzinski einen Willkommensbesuch erhalten. Deshalb könne sie bestätigen, dass solche Besuche den Familien viele hilfreiche Informationen über Angebote in der Samtgemeinde vermitteln können. Birnstiel ist über ihre Tätigkeit als Tagesmutter auf die Besuchertätigkeit aufmerksam geworden. „Ich kenne die Perspektive eher von Besuchten, die mir erzählten, wie nett und informativ sie den Besuch fanden.“ Burzinski ergänzt, sie sei erstaunt , wieviele Zusagen sie sogar von Familien bekommen hätte, die schon lange in der Samtgemeinde leben und zum Beispiel schon ihr drittes Kind bekommen haben.

Die jungen Eltern bekommen einen Brief, in dem der Besuch etwa drei Wochen vorher angekündigt werde, erzählte Bruzinski. Der Brief mit dem Terminvorschlag sei jetzt auch verschönert worden. Denn schon bei ihrem ersten Besuch sei sie darauf angesprochen worden, dass der erste Entwurf zu amtlich gewirkt habe. Fast 90 Prozent der Angesprochenen würden zusagen. „Es spricht sich rum“, sagte sie. „Und wir sind weder vom Jugendamt noch irgendwelche Werbevertreter.“ Der Ordner, den die Familie in einer Stofftasche und mit einem Geschenk für das Baby überreicht bekommen, werde regelmäßig überarbeitet und angepasst. Im Ordner, der passend zu der jeweiligen Gemeinde gefüllt wird, finden die besuchten Familien aber auch schon Informationen, die weit über die ersten Monate des Kindes hinausgehen. Darüber hinaus beantworten die Besucherinnen Fragen der Familien.

„Für die Familie ist es auch die Möglichkeit, Wünsche nach außen zu tragen“, ergänzt Birnstiel. So seien zum Beispiel auch Anregungen zu Angeboten für die älteren Geschwister umgesetzt worden, berichtet Uthmann und verweist auf den ausgebuchten Vater-Sohn-Nerf-Treff am Sonntag in Ebergötzen. Aber auch Einrichtungen wie das Krabbelfrühstück und das Kinder-Café in Landolfshausen erfahren jetzt eine Ausweitung in andere Gemeinden. So wird am 25. Oktober von 15.30 bis 17 Uhr im Raum der Krakis in Waake ein Kinder-Café abgehalten und am 27. Oktober von 9.30 bis 11 Uhr im Pfarrhaus in Seulingen ein Krabbelfrühstück.

Von Rüdiger Franke

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