Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Ärger über Feuerwehr-Übung

JVA Rosdorf Ärger über Feuerwehr-Übung

Ein Insasse der Sicherungsverwahrung in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rosdorf hat sich über den Ablauf einer Feuerwehrübung am Sonnabendvormittag beschwert. Es sei viel zu spät mitgeteilt worden, dass es sich nicht um einen echten Einsatz gehandelt habe.

Voriger Artikel
Weiterhin Kritik am Familienzentrum
Nächster Artikel
Ausgleich erst im kommenden Jahr


Quelle: gt

Rosdorf. Erst nach 30 Minuten habe sich der Einsatz als Übung herausgestellt, sagte der Insasse. Die Türen hätten sich automatisch verriegelt, die Zentrale habe nicht auf Anfragen über die Rufanlage reagiert, und es sei ihm unmöglich gewesen, seine Wohnung und die Toilette aufzusuchen. Er habe überhaupt nicht gewusst, was gerade vor sich gehe. Nach Meinung des Sicherungsverwahrten hätte sofort darüber informiert werde müssen, ob es sich um einen Übungs- oder einen Ernstfall handelt.

Die JVA ist sich hingegen keiner Schuld bewusst. Die Anstalt sei zu Brandschutzübungen unter realistischen Bedingungen verpflichtet. Es sei kaum sinnvoll, eine derartige Aktion zuvor als Übung bekanntzumachen, da sonst der Übungszweck verfehlt werde, erklärt JVA-Sprecher Manfred Fiedler. Bei derartigen Brandschutzübungen sei es „zwingend erforderlich“, die Türen automatisch zu verriegeln. Nach Beginn der Übung  seien die Bediensteten informiert worden und hätten die Information weitergeben können.

Von Matthias Heinzel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Rosdorf
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017