Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Kämmerin stellt Sicherungskonzept vor

Rosdorfer Haushalt 2018/19 Kämmerin stellt Sicherungskonzept vor

Die Gemeinde Rosdorf strebt für 2018/19 einen ausgeglichenen Doppelhaushalt an. Dazu werde sie, so Kämmerin Ulrike Kaemling am Dienstag im Finanzausschuss, auf der Basis zu erwartender Einnahmen den Fachbereichen die zur Verfügung stehenden Mittel mitteilen.

Voriger Artikel
Werkzeuge gestohlen
Nächster Artikel
Frauenchor Choralle und Band Keep it Simple wollen Spaß


Quelle: dpa

Rosdorf. Die Gemeinde Rosdorf strebt für 2018/19 einen ausgeglichenen Doppelhaushalt an. Dazu werde sie, so Kämmerin Ulrike Kaemling am Dienstag im Finanzausschuss, auf der Basis zu erwartender Einnahmen den verschiedenen Fachbereichen die zur Verfügung stehenden Mittel mitteilen. Mit ihnen müssten diese auskommen.

Eine Reihe von Vorschlägen zur Senkung der Ausgaben enthält das neue Haushaltssicherungskonzept, das Kaemling in Ausschuss vorstellte. Die Gemeinde soll die Kosten für den Winterdienst den Bürgern in Rechnung stellen (Einsparung: 15 000 Euro). Beim beitragsfreien Kindergartenjahr sollten künftig die Eltern – und nicht mehr wie bisher die Gemeinde – für die Kosten der neunten, nicht vom Land finanzierten Betreuungsstunde aufkommen (9400 Euro).

Bei den Dorfgemeinschaftshäusern, so die Anregung der Kämmerin, lasse sich die zuletzt 2008 erhöhte Benutzungsgebühr um zehn Prozent steigern. Der Zuschuss an den Verein, der die vier Büchereien in der Gemeinde betreibe, könne um 25 Prozent sinken (2900 Euro).

Die Mieten in den gemeindeeigenen Gebäuden sollen nach Vorstellung der Verwaltung ebenso steigen wie die Grundsteuer A (Mehreinnahmen: 5800 Euro) und B (92 700 Euro) sowie die Gewerbesteuer (40 700 Euro). Die Ausgaben würden zudem aufgrund der anstehenden Schließung der Ortsfeuerwehr Lemshausen sinken, kündigte Kaemling an. Der Ausschuss will darüber in den Fraktionen beraten.

Einstimmig hat der Ausschuss dem Rat empfohlen, eine Vereinbarung mit dem Landkreis einzugehen. Danach will der Landkreis Rosdorf für den Betrieb der Kindertagesstätten einen jährlichen Zuschuss von 300.000 Euro zahlen. Zum Vergleich: 2017 musste Rosdorf für den Betrieb der rund 15 Kindertagesstätten – davon zwei in Regie der Gemeinde – zweieinhalb Millionen Euro Zuschuss zahlen. Außerdem sieht die Vereinbarung vor, dass der Kreis 30 Prozent der Personalkosten der vier, in Teilzeit beschäftigten Kinder- und Jugendpfleger übernimmt.

Von Michael Caspar

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Rosdorf
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017