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Streit um Standort des Glascontainers

Rosdorf Streit um Standort des Glascontainers

Die Gemeindeverwaltung Rosdorf will die Altglascontainer auf dem Parkplatz des Supermarkts Rewe an anderer Stelle aufstellen. Der Ortsrat ist dagegen.

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Quelle: Telrúnya

Rosdorf. Weil für die Anwohner des Raseweges die Lärmbelästigung durch das Einwerfen des Altglases in die sechs Container beim Rewe-Markt unzumutbar geworden sei, sollen die Container an den Rischenweg verlegt werden, so die Verwaltung. Die Belästigungssituation habe sich auch deshalb verändert, weil in den fast 30 Jahren des Betriebs der Altglascontainer an dieser Stelle in unmittelbarer Umgebung neue Wohnhäuser errichtet worden seien. Seit Ende vergangenen Jahres sei den Bewohnern der sechs Nachbarhäuser aufgefallen, dass regelmäßig Altglas außerhalb der erlaubten Zeiten eingeworfen wird – mit den entsprechenden Ruhestörungen in den Abendstunden. „Hierzu“, erklärt die Rosdorfer Gemeindeverwaltung, „gibt es einige Aufzeichnungen mit Datum, Uhrzeit und auch Kennzeichen durch die Anwohner.“ Auch ein Artikel über die Einwurfzeiten im Rosdorfer Informationsblatt und durch die Anwohner erstellte Hinweisblätter hätten bei diesem Missstand zu keinen Verbesserungen geführt.

Den jetzt ausgearbeiteten Plan der Verwaltung, den Standort der sechs Glascontainer so aufzuteilen, dass jeweils zwei Container in drei Parkbuchten am Rischenweg und in eine Parkbucht in der Götzenbreite verlegt werden, lehnt der Ortsrat ab. Der aktuelle Standort am Rewe-Markt habe sich bewährt. Bei einer Verlegung der vielgenutzten Altglascontainer an die von der Gemeindeverwaltung vorgeschlagenen Standorte fielen dort Parkplätze weg, und die Bewohner anderer Gebäude seien von Lärm und Schmutz betroffen. Der Ortsrat favorisiert generell einen einheitlichen Standort für die sechs Container.

Unterstützung erhält der Ortsrat durch die für die Leerung zuständige Firma Fehr. Das Unternehmen rät davon ab, die Container aufzuteilen und zu verlegen, da am Rewe-Markt seit mehr als 30 Jahren ein bewährter Standort vorhanden sei, räumt selbst die Verwaltung ein. Drei neue Standorte mit jeweils zwei Containern wären wohl nicht ausreichend, da am jetzigen Standort bei wöchentlicher Leerung alle sechs Container voll sind und vermutlich niemand größere Wege auf sich nehmen würde, um andere Containerstandorte aufzusuchen. Außerdem, so die Abfuhrfirma, könnte es an den neuen Standorten Probleme mit der Sauberkeit durch Scherben geben, da sich die Parkbuchten im öffentlichen Verkehrsraum befinden.

Der Landkreis Göttingen sieht Probleme nur in der Übergangsphase. Die Kreisveraltung befürchtet, dass im Fall einer Verlegung der Container die Bürger das Altglas dennoch dort deponieren, weil sie zu bequem sind, einen weiteren Standort anzufahren.

Von Matthias Heinzel

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