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„Die Verständigung klappt immer“

Partnerschule in Combs-la-Ville „Die Verständigung klappt immer“

„In der Schule geht es etwas strenger zu als bei uns“, so der Eindruck der Achtklässler des Eichsfeld-Gymnasiums (EGD) vom Unterricht am französischen Collège Les Cités Unies. Zum Schüleraustausch sind die Duderstädter in die französische Partnerstadt Combs-la-Ville gereist.
16 Schüler durften mitfahren, „dabei gab es doppelt so viele Interessenten“, beschreibt Britta Stehlik die große Beliebtheit der Fahrt am EGD.

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Kennen den Louvre nicht nur im Lehrbuch: EGD-Achtklässler in Paris.

Quelle: EF

Duderstadt. Zusammen mit ihrer Kollegin Kerstin Sommer hat die Französischlehrerin die Eichsfelder Schüler nach Frankreich begleitet. Bereits die Anreise zeigte sich als Herausforderung. Der Zug hielt im  Pariser Bahnhof Gare de l‘est. Dann ging es mit dem gesamten Gepäck während der Pariser Rush-Our quer durch die Stadt zum Gare du nord. Hier fuhr dann die S-Bahn weiter nach Combs-la-Ville.

Mit den Gleichaltrigen aus den Gastfamilien besuchten die EGD-Schüler gemeinsam die französische Schule. An einige Unterschiede zum deutschen Schulalltag mussten sich die deutschen Jugendlichen zunächst gewöhnen: Vor dem Unterricht versammeln sich die Schüler auf dem Hof und werden vom Lehrer abgeholt. Die Schule ist umzäunt, und für Unbefugte ist der Zutritt verboten. Der Unterricht geht bis 17 Uhr, nur der Mittwochnachmittag war frei, wo Zeit zum Shoppen oder für Sport und Spiele blieb.

Das kulturelle Programm hatte einiges zu bieten: Tuileries und Louvre, NÔtre Dame und Fontainebleau, Eiffelturm und Champs-Elysées, Parlament und Nationalversammlung. Die Fortbewegung folgte zu Fuß, mit dem Boot oder mit der Metro. Beim Marktbesuch verhandelten die Schüler auf französisch mit den Marktbetreibern, und auch die Verständigung in den Gastfamilien erfolgte notfalls mit Händen und Füßen, wenn die Sprachkenntnisse nicht mehr ausreichten. Dennoch stellten die Jugendlichen fest, dass sie sprachlich mehr können als sie dachten, so Stehlik.

„Die Verständigung klappt immer“, lautete auch das Fazit der Schüler. Die Schüler führten während der Fahrt ein Lerntagebuch, in dem sie für sich persönlich viele neu gelernte Wörter eintrugen. Außerdem wurde die Erfahrung gemacht, dass Lachen als universelle Sprache weiterhilft. „Und vieles war gar nicht so anders als zu Hause“, stellten die deutschen Jugendlichen fest.

Von Claudia Nachtwey

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