Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Dorfladen um Cafeteria und Terrasse erweitert

Nesselröder feiern Eröffnungsfest Dorfladen um Cafeteria und Terrasse erweitert

"Wir haben einen neuen sozialen Anlaufpunkt", hat Bernd Frölich (CDU) am Sonnabend festgestellt, als er mit Vertretern der Politik, Partnern des Betriebes, Nesselrödern und Inhaber Dirk Wollersen die Eröffnung des erweiterten Dorfladens feierte. Der ehemalige Schlecker ist mehr als ein Geschäft.

Voriger Artikel
Gesegnet in die Session
Nächster Artikel
Autofahrerin aus Heiligenstadt leicht verletzt

Nesselröden. Eine Rentnergruppe, Jugendliche aus dem Ort, Kollegen am Bau - sie alle nutzten den Dorfladen in seiner neuen Funktion, berichtete der Besitzer des Dorfladens, Bäcker Dirk Wollersen, den Nesselrödern und Gästen von außerhalb, die gekommen waren, um die Erweiterung des Ladens um Cafeteria und Außenterrasse zu feiern.

Zehn bis zwölf Prozent mehr Kundschaft habe er, schätzte Wollersen, seit die Sitzgelegenheiten mit Blick auf den Ortskern genutzt werden könnten. Das Angebot bestehe seit Ende November, sagte Wollersen, der eigenen Angaben zufolge knapp unter einer sechsstelligen Investitionssumme geblieben sei, um den Laden flott zu machen.

Dass er bisher kein Fest organisiert habe, sei aus Rücksicht auf den Terminkalender passiert, der am ursprünglich geplanten Tag bereits den Weihnachtsmarkt vorsah. Damit es keine Konkurrenz gebe, habe Wollersen auf seine Veranstaltung verzichtet, erklärte Frölich.  

Auch die Sternsinger ließen sich blicken

Am Sonnabend war nichts anderes angesetzt in Nesselröden, also kamen zahlreiche Dorfbewohner zum Laden mit Post-Service. Auch die Sternsinger ließen sich bei dem Fest blicken, das in erster Linie zum Klönen bei Bratwurst, Kuchen, Kaffee und Glühwein genutzt wurde.

"Ein Bekenntnis für den ländlichen Raum" habe Wollersen abgegeben, als er sich zunächst 2011 andernorts und 2012 am Standort des ehemaligen Schlecker-Ladens niedergelassen habe, sagte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU).

Bei aller Dorfidylle dürfe nicht vergessen werden, dass ein Geschäft Umsatz brauche, damit es sich und - in diesem Fall sechs - Verkäuferinnen halten könne.

Dazu könnten die Nesselröder aktiv beitragen und auch alle diejenigen, die die Straße durch den Ort nutzten - insbesondere dadurch, dass der Laden werktags um 6 Uhr öffne, seien Pendler eine große Zielgruppe.

Das Anhalten lohne sich, sagte Frölich und verwies darauf, dass Wollersen mit der Max Lüning GmbH einen Partner gefunden habe, der zivile Preise ermögliche.

  Lieferservice und Logopädie

Zukünftig müssten diejenigen, die nicht selbst zum Laden kommen könnten, nicht mehr auf das Angebot verzichten, verriet Wollersen. Denn ab Februar soll es dienstags und freitags einen Lieferservice geben, der das abliefere, was die Nesselröder auf dem Einkaufszettel hätten.

Außerdem stehe der Einzug der logopädischen Praxis von Christine Harenberg ebenfalls noch für Februar an. Und: Wollersen will weiter sanieren, in naher Zukunft noch die Fassade. Der "soziale Anlaufpunkt" wird auch in den kommenden Monaten weiter außer Backwaren und Lebensmitteln auch Gesprächsstoff liefern.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt