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Dorfmittelpunkt: Maroder Brunnen ist Geschichte

Stelen und Gedenkstein im Rosendorf versetzt Dorfmittelpunkt: Maroder Brunnen ist Geschichte

Obwohl noch mitten in der Umbauphase, hat der Mittelpunkt des Rosendorfes innerhalb von nur zwei Tagen ein völlig neues Gesicht bekommen. Am Montag waren Tiefbauer der Firma Vollmer samt Bagger angerückt, um den Dorfbrunnen samt Fundamenten abzureißen. Über Jahre hatte die sensible Anlage, aus der nur an wenigen Tagen kühles Nass gefördert wurde, für Kosten und Ärger gesorgt. Das Laub der umliegenden Bäume hatte den Brunnen in regelmäßigen Abständen verstopft, so dass immer wieder Reparaturarbeiten anfielen. „Letztendlich haben wir uns im Ortsrat für Abriss und Umgestaltung entschieden“, so Ortsbürgermeister Dieter Thriene, der sich durchaus zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten zeigt.

Eingebunden in die Umgestaltung wurden auch die Gerblingeröder selbst, die im Rahmen eines Wettbewerbs Vorschläge machen konnten. Umgesetzt wurde letztendlich die modifizierte Idee von Rosalie Duczek, die die Brunnenanlage mit Sand zugeschüttet sehen wollte, damit Kinder dort Spielmöglichkeiten bekommen. „Das haben wir allerdings nicht realisiert, weil sich in unmittelbarer Nähe der Kinderspielplatz befindet, wir die Kinder nicht zum Spielen an die Hauptstraße locken wollten und nach Feiern doch des öfteren Scherben im Umfeld der Mehrzweckhalle liegen“, erläutert Thriene. So wurde das ehemalige Brunnenrondell zwar mit Sand verfüllt, bietet jetzt aber einen neuen Platz für die drei versetzten Stelen, die an die 850-Jahrfeier des Rosendorfes erinnern. Verlegt wurde noch ein neues Stromkabel, so dass die Stelen beleuchtet werden können. Mit dem Gedenkstein zum Sieg des Ortes beim Wettbewerb „Unser schönes Dorf“ wird das Arrangement komplettiert.

„Im Frühjahr wird der Bereich dann bepflanzt, vielleicht setzen wir auch noch einen wasserfördernden Stein, um nicht ganz auf das Element zu verzichten“, beschreibt Thriene die weiteren Planungen. Rund 10 000 Euro wird laut Thriene die Umgestaltung des Platzes kosten, die zum Teil aus dem Nachlass der ehemaligen Schweineversicherungsvereins sowie aus Ortsratsmitteln finanziert werden soll. Anne Eckermann

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