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Duderstadt: Kaum noch öffentlich geförderte Arbeitsplätze

Fehlende Finanzmittel Duderstadt: Kaum noch öffentlich geförderte Arbeitsplätze

Vor zwei Jahren gab es bei der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) in Duderstadt noch über 100 öffentlich geförderte Arbeitsplätze. Doch die Anzahl  von Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose hat sich drastisch verringert. Nur noch fünf Personen sind momentan in diesem Bereich am Euzenberg tätig.

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GAB-Team im Einsatz: Langzeitarbeitslose richten in Mingerode zwei Boule-Plätze ein.

Quelle: Lüder

Duderstadt. „Zurzeit läuft bei uns alles gegen Null“, beschreibt GAB-Geschäftsführer Friedrich Bauer die Situation. „Ein wichtiger Arbeitsbereich ist weggebrochen, weil die Bundesregierung die Mittel zur Förderung der Langzeitarbeitslosen gekürzt hat“, sagt Bauer. Somit könnte der Landkreis Göttingen als Träger der Grundsicherung die Beschäftigungsmaßnahmen nicht mehr in dem Maße anbieten wie bisher.

„Schade“, bedauert Bauer. Gerade ältere Arbeitnehmer, die von Arbeitslosigkeit betroffen seien, nähmen die Angebote der Arbeitsmöglichkeiten im Rahmen der Ein-Euro-Job-Regelung gern an.

Neben den fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten für Betroffene bekämen auch viele Einrichtungen in der Region die Kürzungen zu spüren, berichtet Bauer. „Unsere gemeinnützigen Aktivitäten sind geschrumpft“, erklärt der Geschäftsführer. Eine Reihe von Verschönerungsarbeiten, beispielsweise für Kindergärten oder für andere gemeinnützige Einrichtungen, könnten zurzeit nicht mehr angeboten werden.

Beispielsweise zum Bau einer Schutzhütte im Baumpark in Rüdershausen hätten die GAB-Arbeiter Wesentliches beigetragen. Auch beim Einrichten von Bouleplätzen in der Mingeröder Lindenallee seien Kräfte dabei gewesen.

In Folge mangelnder Beschäftigungsmöglichkeiten musste nach Angaben von Geschäftsführer Bauer auch das Projekt Socialbay heruntergefahren werden. Nur noch ein Mitarbeiter kümmert sich darum, Sachspenden, die von der GAB angenommen werden, via Internet-Versteigerung bei eBay in Geldspenden umzumünzen. Auch die Zahl der hauptamtlichen  Mitarbeiter sei von 30 auf 20 gesunken, berichtet der GAB-Geschäftsführer.

Nicht tangiert sind andere Qualifizierungsangebote der GAB,  beispielsweise auch die  Ausbildung von Migranten, siehe nachstehenden Bericht.

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