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Duderstadt bekommt neuen Polizeichef

Otto Moneke geht in den Ruhestand Duderstadt bekommt neuen Polizeichef

Das Duderstädter Polizeikommissariat bekommt einen neuen Chef. Zum Jahreswechsel tritt Karl-Hubert Wüstefeld in die Fußstapfen von Otto Moneke, der am Freitag in der Bundespolizei-Kantine im Kreis von Familie, Kollegen und Vertretern des öffentlichen Lebens in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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Symbolische Schlüsselübergabe: Karl-Hubert Wüstefeld (links) löst Otto Moneke zum Jahreswechsel als Leiter des Polizeikommissariats Duderstadt ab.

Quelle: Hartwig

Duderstadt. Sieben Jahre lang hat der 1. Polizeihauptkommissar Moneke das PK Duderstadt geleitet, war für die Sicherheit von 43 700 Einwohnern auf 270 Quadratkilometern Fläche verantwortlich. Gerade das letzte Jahr habe Veränderungen gebracht mit „politischen Demos, wie man sie sonst nur aus Göttingen kannte“, sagte Moneke bei seiner Verabschiedung. Positiv in Erinnerung behält er die Einsätze beim Besuch des Papstes und des Bundespräsidenten. „Das weinende Auge ist ausgetrocknet, das lachende produziert Freudentränen“, umschrieb der 63-Jährige, der künftig ein Sicherheitsunternehmen beraten will, seinen Gemütszustand. Nach zwei Jahren beim Bundesgrenzschutz und 41 Jahren bei der Landespolizei habe er mit einem Jahr Verlängerung sein dienstliches Haltbarkeitsdatum überschritten. Die Polizei werde sich trotz personeller Reduzierung der dortigen Station auch künftig intensiv um die Gieboldehäuser Belange kümmern, versicherte er mit Blick auf die scheidende Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU).

„Die Belastungen begründen den Status eines selbstständigen Polizeikommissariats Duderstadt mit Dienst rund um die Uhr“, sagte Polizeipräsident Uwe Lührig. Moneke würdigte er als „Teamplayer, der sich nie für unangenehme Aufgaben zu schade war und vor seine Mitarbeiter gestellt hat“, und bescheinigte ihm Fingerspitzengefühl, Kompromissbereitschaft, Professionalität und Humor. Von einem „tollen PK-Leiter, der immer Mensch geblieben, offen, loyal und kritisch ist“, sprach Thomas Rath. Der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen ließ ebenso wie Lührig Stationen der Berufslaufbahn Monekes, der als Fußballer „Atom-Otto“ genannt worden sei, Revue passieren.

„Ein ganz schwerer Job mit hochsensiblen und oft unangenehmen Aufgaben“, merkte der Landtagsabgeordnete Lothar Koch (CDU) an, dankte Moneke dafür, dass „er die Mannschaft zusammen- und den Kopf hingehalten hat“, und freute sich, dass mit Wüstefeld wieder ein Eichsfelder sein Nachfolger wird. „Die innere Sicherheit ist ein hohes Gut, das nicht umsonst zu haben ist“, meinte der Politiker vor dem Hintergrund einer „verunsicherten Bevölkerung“. Mit einem lapidaren Schlusswort leitete Moneke zum Buffet über: „Ich melde mich ab.“

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