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Duderstadt gefällt aus japanischer Sicht

Masterplan 2020 Duderstadt gefällt aus japanischer Sicht

Die Bestandsaufnahme für die Arbeit am Masterplan Duderstadt 2020 hat begonnen. Im Fokus standen dabei zunächst die Jugendlichen der Stadt: Was gefällt ihnen an Duderstadt? Was könnte verbessert werden?

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Am Flipchart: Jugendliche vergeben Punkte.

Quelle: Blank

Genau darum ging es bei einem ersten Treffen im Jugendgästehaus, zu dem Briefe und Plakate in den letzten Wochen alle interessierte Jugendliche eingeladen hatten. In sieben Arbeitsgruppen, die von der Holzmindener Professorin Alexandra Engel von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Mitarbeitern des Kinder- und Jugendbüros der Stadt und Sozialarbeitern betreut wurden, sollten Ideen gesammelt und diskutiert werden.

Neben den Themen Mobilität, Schule, Nebenjob, Internetanschluss, Jugendräume und Einzelhandel standen dabei in einer Gruppe auch die Themen Freizeit und Sport im Mittelpunkt. Zu Beginn wurde dort der Raum in zwei Hälften geteilt; eine wurde mit einem Plus, eine mit einem Minus versehen. Dann mussten die Jugendlichen aktiv werden: Die Leiter der Arbeitsgruppe, Günter Lutterberg und Helga Steininger, warfen verschiedene Fragestellungen in den Raum, die sie mit der Entscheidung für die eine oder andere Seite beantworten sollten. Mit Fragen wie „Wie gefällt euch der FC Bayern München?“ wurden die Jugendlichen aus der Reserve gelockt, dann ging es an den Kern: Duderstadt. „Wie gefällt euch die Stadt“ und „Wenn ihr als Japaner nach Duderstadt kämt, wie würde es euch gefallen?“ waren die ersten Fragen. Aus japanischer Perspektive gefiel die Stadt vielen besser als aus der eigenen.

Mit bunten Fähnchen markierten die Teilnehmer anschließend in einer Karte, wo sie wohnten und wo sie ihre freie Zeit verbrachten. Ergebnis: Die meisten verbringen ihre Freizeit nicht zu Hause. Womit sie ihre Zeit nach der Schule verbringen? Das wurde anschließend auf einer Flip Chart gesammelt, vom Freundetreffen über den Sportverein bis hin zum Computerspielen. Dann ging es an die eigentliche Arbeit: Verbesserungsvorschläge. Ein Spaßbad, eine Eishalle und ein besseres Kinoprogramm waren nur einige der vielen Ideen. Danach folgte die Diskussion um die Umsetzbarkeit: Was ist realistisch? Wofür sind bauliche Maßnahmen erforderlich?

Auch in den anderen Gruppen wurden zahlreiche Ideen gesammelt. „Die Arbeit war sehr konstruktiv“, erklärte Engel im Anschluss. Erneute Treffen seien vereinbart und Arbeitspläne erstellt worden. Als Teil des Masterplan-Projekts sollen die Vorschläge nicht nur systematisiert erfasst, sondern auch in die politischen Gremien getragen werden. Es gehe dann darum, so Engel, sie mit den Jugendlichen umzusetzen. „Das ist die zentrale Idee.“ Diese wüssten schließlich genau, was sie wollen. „Und erstaunlich ist, dass sie sich so einsetzen für ihre Interessen“, so Engel.
Die weiteren Treffen der Arbeitsgruppen werden wieder öffentlich stattfinden und per Plakat angekündigt.

Von Christina Stender

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