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Duderstädter Heinz-Sielmann-Stiftung bietet Einführung in Obstbaumschnitt

Auf Gut Herbigshagen Duderstädter Heinz-Sielmann-Stiftung bietet Einführung in Obstbaumschnitt

Mit dem Einzug des Frühlings kommt auch die Zeit, in der Hobby- und Profigärtner zur Astschere greifen: Obstbäume brauchen ihren Verjüngungsschnitt. Dem Obstbaumschnitt aber eilt allgemein der Ruf voraus, kompliziert zu sein. Wie dieser in der Praxis umgesetzt wird, das können Interessierte im Rahmen eines Seminars der Sielmann-Stiftung am Sonnabend von 10 bis 16 Uhr auf Gut Herbigshagen lernen.

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Gewusst wie: Obstbäume sollten im Frühjahr ausgelichtet werden, damit sie lange reichlich Früchte tragen können.

Quelle: Walliser

Duderstadt. Doch warum müssen Obstäume überhaupt beschnitten werden? „Nur, wenn Obstbäume jedes Jahr ausgelichtet werden, tragen sie saftige Früchte und bleiben gesund . Beim Schneiden entfernt man gleichzeitig lästige Schädlinge und Pilzsporen, die sonst in den Ästen und Zweigen überwintern“, erläutert Christoph Neumann vom Natur-Erlebniszentrum auf Gut Herbigshagen.

Vorsicht!

Doch Neumann rät zur Vorsicht: Wer die Früchte seiner Arbeit wirklich genießen wolle, sollte nicht einfach drauf losschneiden. Über den richtigen Schnitt, so Neumann, werde immer wieder gestritten, doch ohne Kenntnis der allgemeinen Wachstums- und Schnittgesetze könnten Diskussionen über den richtigen Schnitt bei der Vielzahl der Obstarten auch zu Verwirrung führen. „Spätestens, wenn man  vor den Bäumen und Sträuchern im eigenen Garten steht, sieht die Sache oft viel schwieriger aus“, weiß Neumann.

Feste Regeln

Grundlage richtigen Handelns seien feste Regeln für den Obstbaumschnitt, denn „ein ungeschnittener Baum ist auf jeden Fall besser als ein Baum, der falsch geschnitten ist“, warnt Neumann vor unbedachtem Vorgehen. Die Veranstaltung auf Gut Herbigshagen richte sich deshalb an alle Interessierten, die unter fachkundiger Leitung notwendige Maßnahmen im Obstbau umsetzen möchten.

Das Seminar bietet zunächst einen theoretischen Teil, in dem Fachbegriffe erklärt werden. Dem folgt die Praxis: Auf der Herbigshagener Streuobstwiese wird sowohl an jüngeren wie auch älteren Bäumen der richtige Schnitt vorgenommen. Zum Abschluss gibt es eine schriftliche Anleitung zum mitnehmen.

Mitbringen können die Teilnehmer eigenes Werkzeug, wetterfeste und strapazierfähige Kleidung wird ebenfalls angeraten. Interessenten für das Seminar am Sonnabend, 23. Februar, können sich unter Telefon 0 55 27/91 4-0 anmelden.
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