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Eheschließungen im Aufwärtstrend

Jahresstatistik Duderstädter Standesamtes Eheschließungen im Aufwärtstrend

Als Geburtsort droht Duderstadt das Aus, als Trauort wird die Stadt immer beliebter. 124 Paare haben sich 2016 im Rathaus (92), der Franz-von-Assisi-Kapelle auf Gut Herbigshagen (29) und im Westerturm (3) das Ja-Wort gegeben, soviele wie seit 2002 nicht mehr.

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Trauort Duderstadt: 124 Paare haben sich 2016 im Rathaus (92), der Franz-von-Assisi-Kapelle auf Gut Herbigshagen (29) und im Westerturm (3) das Ja-Wort gegeben, soviele wie seit 2002 nicht mehr.

Quelle: DPA

Duderstadt. Wie im Jahr zuvor wurden wieder zwei gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften von Frauen in Duderstadt eingetragen. Die heterosexuellen Paare blieben bei der Wahl des Ehenamens konservativ: Nur sieben Prozent entschieden sich für den Familiennamen der Frau, zehn Prozent für Doppelnamen mit Koppelstrich, 13 Prozent behielten ihren Familiennamen bei, alle anderen entschieden sich für den Nachnamen des Mannes.

Den Aufwärtstrend bei Trauungen hat Duderstadt auch seiner wachsenden Beliebtheit bei Auswärtigen zu verdanken: 41 Prozent der Brautpaare kamen nicht aus Duderstadt. Standesbeamtin Lea Otto freut sich, dass es seit einigen Jahren wieder aufwärts geht. Mehr Ehen geschmiedet wurden in Duderstadt nur in den 1990er-Jahren nach der Grenzöffnung, als auch die Geburtenzahlen in St. Martini nach oben schnellten. Auch für das laufende Jahr gibt es bereits zahlreiche Anmeldungen, mit dem 17.1.17, 7.7.17 und 17.7.17 einprägsame Daten. Vier Paare, von denen drei in der Assisi-Kapelle heiraten wollen, haben bereits den 7.7.17 gebucht.

Rückschlüsse auf die Demografie vor Ort lassen die beim Standesamt registrierten Geburten und Todesfälle nicht zu. Während die Statistiken der Einwohnermeldeämter die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung widerspiegeln, erlauben die Standesamtsstatistiken eher Aussagen über Geburtsstationen, Krankenhäuser und Seniorenheime in ihrem Zuständigkeitsgebiet.

Sowohl die Zahl der Sterbefälle als auch die der Geburten in Duderstadt hat sich seit Jahren wenig bewegt. 2016 sind in Duderstadt 289 Menschen (167 Frauen und 122 Männer) gestorben – immerhin 30 weniger als im Vorjahr. In den vier Jahren zuvor waren es zwischen 268 und 302 Todesfälle. 29 Prozent der im vergangenen Jahr Verstorbenen hatten ihren Wohnsitz außerhalb des Standesamtsbezirks.

Bei den Geburten ist die Diskrepanz zwischen Einheimischen und Auswärtigen noch größer. 60 Prozent der Mütter, die ihre Kinder im Krankenhaus St. Martini zur Welt gebracht haben, wohnen nicht in Duderstadt. 2016 wurden vom Standesamt 333 Geburten beurkundet, drei mehr als im Vorjahr. 60 Prozent der Kinder wurden in einer Ehe geboren, 40 Prozent der Mütter waren ledig, geschieden oder verwitwet.

Kurze Namen bevorzugt: Sophie und Paul am beliebtesten

Der Trend zu ein- bis zweisilbigen, eingängigen und traditionellen Vornamen hält an. Beliebteste Vornamen für Neugeborene in Duderstadt waren 2016 Sophie und Paul . Sophie ist seit Jahren in der Spitzengruppe vertreten und war auch schon 2015 der favorisierte Mädchenname, bei den Jungen hat Paul die Namen Jonas und Elias vom Thron gestoßen, Elias sich aber auf dem zweiten Platz gehalten. Ebenfalls beliebt waren als Mädchennamen Pia, Lina, Maja, Matilda, Emma, Marie und Sophia, als Jungennamen Felix, Finn, Ben, Leon, Luca und Matteo. Ausgefallene und exotische Namen würden kaum noch gewählt, sagt Lea Otto vom Duderstädter Standesamt. 78 Prozent der Neugeborenen erhielten einen, 20 Prozent zwei Vornamen. ku

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