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Eichsfelder Feuerwehren warten und pflegen Hydranten

EEW beseitigt Mängel Eichsfelder Feuerwehren warten und pflegen Hydranten

Vor Einbruch des Winters schwärmen alljährlich die Mitglieder der Feuerwehren zur Hydrantenwartung aus. „Allein in Rüdershausen gibt es 52 Hydranten“, weiß Ortsbrandmeister Marc Lorenz. Unter Aufsicht von Herbert Tunkel, Sicherheitsbeauftragter der Rüdershäuser Feuerwehr, legen die Kameraden ihre orange Sicherheitskleidung an, setzen ihre Helme auf und beladen mehrere Handwagen eimerweise mit einem Salz-Splitt-Gemisch.

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Deckel auf: Die Kontrolle des Ventils ist wichtig, denn im Ernstfall muss die Wasserversorgung reibungslos funktionieren.

Quelle: Walliser

Weitere Werkzeuge wie Standrohr und Hydrantenschlüssel fährt das Löschfahrzeug zu den jeweiligen Stellen, die durch Schilder, Bordstein- und Fahrbahnmarkierungen gekennzeichnet sind. Trotzdem komme es immer wieder vor, dass jemand sein Auto auf dem Hydranten parke, so Lorenz. Dann müssten die Feuerwehrleute bei Anwohnern klingeln, die Fahrzeughalter ausfindig machen und darauf hinweisen, dass die Feuerwehr den Hydranten nicht erreichen könne, was vor allem im Brandfall wertvolle Zeit kosten würde. „Die sichtbare Präsenz der Kameraden bei der Hydrantenpflege hat den positiven Nebeneffekt, dass den Leuten wieder bewusst wird, wie wichtig das Freihalten der Hydranten ist“, erläutert der Ortsbrandmeister.

Nachdem der Deckel des Hydranten angehoben wurde, kommt eine Plastikfolie zum Vorschein. „Die wird bei jeder Wartung erneuert“, erklärt Lorenz. Die Folie sei eine Schutzmaßnahme vor Frost. „Wenn Metall auf Metall liegt, kann es im Winter so festfrieren, dass es im Brandfall kaum zu öffnen ist, deshalb legen wir die Folie unter den Deckel“, lautet die Begründung.

Fontäne muss sein

Der Hydrantenschlüssel wird angesetzt, das Standrohr befestigt und das Ventil geöffnet. Eine Fontäne stößt aus dem Rohr. „Das ist zwar sauberes Trinkwasser, aber der Ausstoß ist notwendig“, so Lorenz. Damit solle gewährleistet sein, dass sich nicht irgendwo ein Fremdkörper festgesetzt habe, der bei Löscharbeiten die Leitung verstopfen könne. Da bei der Wartung auch die Endleitung, durch die sonst nie Wasser läuft, mit gereinigt werde, kann es für kurze Zeit zur Trübung des Trinkwassers in den Haushalten kommen, ergänzt Tunkel. Daher informiere man im Vorfeld die Bevölkerung über die Presse.
Zum Schluss wird eine Schaufel von dem Salz-Splitt-Gemisch auf den Hydrantendeckel gestreut, damit er im Winter schneefrei bleibt und man ihn leicht findet. Die Ergebnisse der Wartung werden der EEW (Eichsfelder Energie und Wasserversorgungsgesellschaft) gemeldet. „Mit der Pflege wird zugleich die Funktionstüchtigkeit überprüft. Die EEW ist für die Beseitigung der Mängel verantwortlich, damit im Ernstfall alles läuft“, erläutert Lorenz die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft.

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