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Eichsfelder Heimatzeitschrift würdigt Georg Kardinal Kopp

Blick auf den Kirchenfürsten Eichsfelder Heimatzeitschrift würdigt Georg Kardinal Kopp

Einer bedeutenden Persönlichkeit der Stadt Duderstadt wird dieser Tage besonders gedacht: Georg Kardinal Kopp. Nicht nur bei der Feierstunde mit Orgelkonzert am Dienstagabend in der Liebfrauenkirche, bei der Stadt und Ursulinen den 100. Todestag des Eichsfelder Kirchenfürsten würdigten, auch in der März-Ausgabe der Eichsfelder Heimatzeitschrift wird das Wirken des großen Duderstädters beleuchtet.

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Georg Kardinal Kopp: Portrait aus dem Jahr 1909 im Ursulinenkloster Duderstadt.

Quelle: Repro: Lüder

Eichsfeld. Als Sohn einfacher Leute am 24. Juli 1837 geboren, wurde Georg Kopp einer der mächtigsten Kirchenfürsten. Die Priesterweihe erhielt er am 28. August 1862 im Hildesheimer Dom, 1872 wurde Kopp zum Domkapitular und Generalvikar der Diözese Hildesheim und 1881 bereits zum Bischof von Fulda ernannt.

1884 erfolgte die Berufung in den Staatsrat, nur zwei Jahre später wurde Kopp Mitglied des preußischen Herrenhauses. Er gilt nicht nur als großer Wohltäter der Armen, als Mitglied des preußischen Herrenhauses spielte er beim Abbau der Kulturkampfgesetze eine entscheidende Rolle.

Besonders verbunden war der spätere Ehrenbürger Duderstadts den Ursulinen. In Duderstadt hat Kopp als Förderer des Ursulinenklosters Spuren hinterlassen. Er brachte den Orden, der die Stadt nach Auflösung des Klosters während des Kulturkampfes 1877 verlassen hatte, 1887 zurück nach Duderstadt.

Kostenloses Leseexemplar zum Kennenlernen

Kopp finanzierte zudem wesentlich den Bau der Klosterkirche (1889/90) und wurde schließlich im Jahr seiner Erhebung zum Kardinal 1893 von Papst Leo XIII. auch zum Protektor der Duderstädter Ursulinen ernannt.

Weitere Beiträge in der Heimatzeitschrift drehen sich um den einstigen Kanton Seulingen nach französischem Vorbild, die NSDAP-Kreisleiter des Kreises Eichsfeld sowie den Kreuzweg für den Untereichsfelder Wallfahrtsort Renshausen.

Ein kostenloses Leseexemplar zum Kennenlernen kann beim Verlag Mecke Druck, Postfach 1420, 37107 Duderstadt, oder im Internet unter meckedruck.de angefordert werden.

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Von Mundart bis Müntzer
Schmückt das Titelblatt der Eichsfelder Heimatzeitschrift: Blick auf Rustenfelde am weithin sichtbaren Rusteberg.

Mit zahlreichen Berichten und Geschichten aus der Region liegt die Mai-Ausgabe der Eichsfelder Heimatzeitschrift vor. Von Mundart bis Müntzer erstreckt sich die Auswahl der Themen im Heft, das im Duderstädter Mecke-Verlages erschienen ist. Passend zur Jahreszeit zeigt das Titelbild die Ortschaft Rustenfelde im Obereichsfeld.

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