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Ein Dach für Kornhaus und Volksbank Dransfeld

Fusion der Genossenschaften zeichnet sich ab Ein Dach für Kornhaus und Volksbank Dransfeld

Das Kornhaus Duderstadt und die Volksbank Dransfeld wollen fusionieren. Unter dem Dach einer gemeinsamen Genossenschaft mit Firmensitz der Bank will das Kornhaus auf die Herausforderungen der Zeit reagieren und seine Marktposition stärken.

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Kornhaus Duderstadt: Mit der Fusion sollen auch die Standorte, in diesem Fall Duderstadt, gestärkt werden.

Quelle: Tietzek

Auch die Volksbank Mitte hatte Interesse an einer Kooperation mit dem Kornhaus gezeigt. Doch unterschriftsreife Verträge gibt es jetzt mit der Volksbank Dransfeld. Ob es zu einer Verschmelzung kommt, entscheidet die Generalversammlung des Kornhauses am Dienstag, 29. März.

Aufsichtsratsvorsitzender Willi Dittmann und Geschäftsführer Michael Steinberg sind davon überzeugt, dass bei der Versammlung in Nesselröden mehr als 75 Prozent der Anwesenden der Fusion zustimmen werden. In zwei Versammlungen in Gieboldehausen und in Nesselröden seien die Mitglieder bereits informiert worden. Einstimmige Beschlüsse des Vorstandes und des Aufsichtsrats lägen dem Fusionswillen zugrunde.

Warum will das Kornhaus fusionieren und wieso mit der Volksbank Dransfeld? Ziel der Veränderung sei es, die Marktposition des Kornhauses in der Region zu stärken, erklärte Steinberg. Es gehe dem Kornhaus darum, den genossenschaftlichen Weg beizubehalten, was mit der Volksbank Dransfeld sehr gut möglich sei, betont Dittmann. „Das Arbeitsgebiet unserer Viehabteilung erstreckt sich bereits heute auf weite Teile des Geschäftsbezirkes der Volksbank Dransfeld“, merkte Geschäftsführer Steinberg an. Durch die Fusion seien auch Geschäfte in anderen Sparten mit den Mitgliedern des Kornhauses möglich.

„Wir gehen nicht unter“. Auf diese Feststellung legten Dittmann und Steinberg besonderen Wert. An den Standorten Duderstadt und Gieboldehausen werde sich, was die Außendarstellung angehe, nichts ändern, betonte Steinberg: „Eher im Gegenteil, es wird investiert.“ Durch höheres Gewerbesteueraufkommen würden auch die Stadtsäckel der Kommunen profitieren.

Der Zusammenschluss erfolge ohne wirtschaftliche Not und aus einer guten Verhandlungsbasis heraus, sagte Steinberg, der auf Nachfrage erklärte: „Keineswegs wollen wir mit der Fusion die Bankgeschäfte der Volksbank Mitte treffen.

Auf die geplante Fusion des Kornhauses mit der Volksbank Dransfeld angesprochen, zeigte sich Ludolf Fromme aus dem Vorstand der Volksbank Mitte bedrückt. „Wir sind enttäuscht, dass nach ersten Gesprächen mit dem Kornhaus keine weiteren mehr stattgefunden haben“, sagte Fromme. „Man wollte auf uns zukommen. Wir haben aber dann aus der Einladung zur Informationsveranstaltung erfahren, was das Kornhaus vorhat.“ An der Raiffeisenhandels-GmbH Rosdorf ist die Volksbank Mitte beteiligt. Über diese Schiene hätte auch die Zusammenarbeit mit dem Kornhaus laufen sollen.

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Kommentar

Nichts gegen Dransfeld. Aber wie kommt das Kornhaus Duderstadt auf die Idee, mit der dortigen Volksbank eine Fusion einzugehen? Diese Frage werden sich nicht nur viele Landwirte in der Region stellen. Eigentlich liegt doch die Volksbank Mitte mit Stammsitz in der Brehmestadt dem Eichsfeld näher. Warum dann diese Hochzeit?

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