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Einheitskonzert in Duderstadt

Chöre aus drei Bundesländern singen in der Eichsfeldhalle Einheitskonzert in Duderstadt

Wie gut das festliche Chorkonzert zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit besucht sein wird, steht noch in den Sternen. Bislang wurden bei der Stadt Duderstadt erst 150 von 720 Plätzen in der Eichsfeldhalle für das Konzert am Sonntag, 3. Oktober, reserviert.

Das kann an mangelndem Interesse liegen, aber auch daran, dass viele Eichsfelder das kostenlose Konzert mit mehr als 240 Sängern und Orchestermusikern spontan besuchen wollen.

Am Sonntag wollen die Chorverbände der drei benachbarten Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen musikalisch an die Wiedergewinnung der Deutschen Einheit vor 20 Jahren erinnern. Eröffnet wird die Veranstaltung unter Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) um 18 Uhr nach Grußworten vom Konzerthallen-Chor Halle unter Leitung von Thomas Vogt – unter anderem mit Variationen von Volksliedern.

Anschließend tritt der Bremer Rathschor mit seinem Dirigenten Wolfgang Helbich auf, der sich auch als Leiter des Alsfelder Vokalensembles in Fachkreisen einen Namen gemacht hat. Mit auf der Bühne steht als Vorsitzender des Rathschores der ehemalige Bremer SPD-Bürgermeister Henning Scherf, der seit 2005 Präsident des Deutschen Chorverbandes ist. Der Rathschor hat für das Einheitskonzert geeignete Stücke seines klassischen Repertoires ausgewählt wie die Fest- und Gedenksprüche von Johannes Brahms.

Stücke aus vier Jahrhunderten deutscher Chormusik bringt im zweiten Teil des rund zweistündigen Konzertes das Chorprojekt „Thuringia Cantat“ zu Gehör. Die Palette reicht von Beethovens Klänge des Lichts und Robert Schumanns Schwarz-rot-gold bis zum Heubach-Song „Du hast den Farbfilm vergessen“, der durch Nina Hagen bekannt wurde. Die Sänger aus Thüringen, Niedersachsen und Bremen beeindruckten bei den diesjährigen Chortagen in Hameln mit ihrem Projekt „Jetzt singt zusammen, was zusammengehört“.

Es sei ihm ein besonderes Anliegen gewesen, die Freude über die Einheit durch Musik zum Ausdruck zu bringen, sagt der Vorsitzende des federführenden Chorverbandes Niedersachsen-Bremen, Hans-Jürgen Ollech. Auch Bühnenbild und Choreografie des Gemeinschaftskonzertes am 3. Oktober seien an die deutsch-deutsche Geschichte angelehnt. So werde ein russischer Offizier die Teilung darstellen, die Farben auf der Bühne sich von schwarz zu schwarz-rot-gold wandeln.

Unterstützt wird das Festkonzert in der Eichsfeldhalle von der Stadt Duderstadt, dem Landkreis Göttingen und dem Landschaftsverband Südniedersachsen. Dank Eigenbeteiligung und Zuschüssen habe man auf Eintritt verzichtet, um jedem den Konzertbesuch zu ermöglichen, betont Ollech. Stattdessen werde um eine Spende gebeten.

Platzreservierungen für das kostenlose Konzert am Sonntag, 3. Oktober, sind in der Gästeinformation im Duderstädter Rathaus, Telefon 055 27 / 84 12 00, und im Kulturamt der Stadt unter Telefon 055 27 / 84 11  31 möglich.

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