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Klangstrukturen im Dialog mit Skulpturen

Zeitgenössische Musik Klangstrukturen im Dialog mit Skulpturen

Unter dem Titel „Klangstrukturen“ hat ein Konzert von Elena Chekanova (Live Elektronik) und Robert Kusiolek (Akkordeon) die Skulpturen-Ausstellung des Bildhauers Burkhard Bösterling in der Duderstädter Basilika ergänzt. Die Zuhörer wurden mitgenommen auf eine akustische Reise zu den elementaren Formen des Seins.

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Mit einer außergewöhnlichen Instrumentalisierung haben Robert Kusiolek und Elena Chekanova „Klangstrukturen“ in der Basilika präsentiert.

Quelle: r

Duderstadt. „Dieses ungewöhnliche Konzert passt ideal zu einer ungewöhnlichen Ausstellung“, begrüßte Propst Bernd Galluschke die Gäste. Er thematisierte den Dialog, der mit der Skulpturen-Ausstellung eine Brücke zur jahrhundertealten Kirchenkunst schlage und auch mit dem Konzert aufgenommen würde. Die zeitgenössische Musik des Duos „lotet konsequent die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus“, beschrieb Kusiolek die Eigenkompositionen der beiden Musiker, die ihre klassischen Ausbildungswege in Weißrussland, Polen und an der Musikhochschule Hannover absolviert und zahlreiche internationale Preise gewonnen haben.

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Die Skulpturen sind in der Basilika St. Cyriakus noch bis Ostermontag, 17. April, zu sehen.

Die Vielfalt eines Akkordeons demonstrierte Kusiolek meisterhaft. Töne, die sich aus tiefster, dunkler Erde zu formen schienen, konnten schließlich mit vogelhafter Leichtigkeit aufsteigen, um dann ihren umfassenden Reichtum wie eine Orgel im kirchlichen Klangraum zu entfalten. In den musikalischen Dialog trat Chekanova, nahm auf, gab vor, und entlockte dem Laptop tönende Tautropfen ebenso wie vom Wind getragene Harfenklänge. Den Dialog mit sakraler Kunst, den Bösterling mit seinen Skulpturen begonnen hat, erweiterte und vollendete das Duo mit seinen Klangstrukturen. „Unser Konzert soll Teil seiner Arbeit und Teil seiner Vision sein“, formulierte Chekanova den Bezug zu Bösterling.

Im Anschluss an das Konzert lud Bösterling die Gäste ein zu einem Rundgang zu seinen Skulpturen, die Namen tragen wie „Sonne, Wind und Regen“, „14 Engel um mich stehn“ und „Die heilige Sippe – reloaded“. Mit dem „Duderstädter Gebet“, einer Skulptur aus alten Eichenbohlen, nimmt er Bezug auf die im Eichsfeld verwurzelten Glaubensstrukturen – und auf den Ausstellungsort.

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