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Entscheidung voraussichtlich im November

Schwimmsportangebot in Duderstadt Entscheidung voraussichtlich im November

Das Schwimmsportangebot in Duderstadt soll erhalten bleiben, sind sich Rat der Stadt und Aufsichtsrat der EEW einig. Wie Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) mitgeteilt hat, werde mit zwei Studien eine Zusammen­legung von Hallenbad und Freibad geprüft. Eine Entschei­dung soll im November fallen.

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Eine mögliche Zusammenlegung der Duderstädter Bäder soll überprüft werden.

Quelle: Christoph Mischke

Duderstadt. Der Rat der Stadt und der Aufsichtsrat der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EEW) hätten ja bereits mehrfach ihren Willen erklärt, das Schwimmsportangebot der Stadt in die Zukunft zu führen, sagte Nolte. Beim Freibad sei mit den Umbauten und verbessertem Programm ein Schritt in die Richtung unternommen worden. Auch könne wahrscheinlich der Minigolfplatz voraussichtlich in der kommenden Saison im Freibad bespielt werden. Die Abbauarbeiten hätten bereits begonnen.

Für den Betrieb des Hallenbades seien die notwendigen Mittel zur Reparatur und Instandsetzung freigeschaltet worden. „Das Hallenbad kann voraussichtlich noch im Oktober eröffnet werden“, erklärte der Bürgermeister. Parallel seien Sanierungsuntersuchungen in Auftrag gegeben worden, um seriös über die weiteren Möglichkeiten und Schritte zum Erhalt des Hallenbades entscheiden zu können. Und auch im Freibad solle geschaut werden, ob die Infrastruktur noch ausreiche.

Stadtverwaltung und EEW hätten jeweils eine Studie in Auftrag gegeben, sagte Nolte. So lasse EEW-Geschäftsführer Markus Kuhlmann parallel überprüfen, ob es umsetzbar sei, das Freibad um ein Hallenbad zu ergänzen, und die Stadtverwaltung, ob ein Freibad an das Hallenbad gebaut werden könne. Für den zweiten Fall habe Ottobockchef Hans Georg Näder bereits deutlich gemacht, dass er bereit sei, dafür Flächen aus seinem Eigentumsbereich zur Verfügung zu stellen.

Gemeinsam mit Kuhlmann habe es Gespräche in Bonn und Berlin gegeben, ergänzte Fachbereichsleiter Horst Bonitz. Dabei sei von den zuständigen Stellen signalisiert worden, dass es möglich sei, das Hallenbad neu zu bauen oder zu verlegen. Dafür würden die Bausubstanz, der Sanierungszustand und die Wirtschaftlichkeit geprüft.

Für die Sanierung des Hallenbades gebe es ja bereits die Zusage, dass diese mit einer Quote von 90 Prozent gefördert werden könne, sagte Nolte. „Das gilt bis zu einer Summe von 3,32 Millionen Euro“, erläuterte Bonitz. Das 2014/15 festgestellte Gesamtvolumen betrage dabei 3,7 Millionen Euro. Allerdings hätten neue Kostenermittlungen ergeben, dass mittlerweile rund fünf Millionen Euro benötigt würden. Als Grund nennt Bonitz Preissteigerungen.

Derzeit sondiere die Stadtverwaltung, ob es weitere Fördermöglichkeiten gebe, sagte Nolte. So werde auch geschaut, inwieweit der Landkreis die Duderstädter vielleicht unterstützen könnte. Und bei den Gesprächen in Bonn und Berlin sei zum Beispiel auch herausgekommen, dass es möglich sei, einzelne Abschnitte zu bilden, um weitere Förderprogramme zu nutzen. Keine zusätzliche Förderung werde es nach aktuellem Stand vom Land geben, wie Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) mitgeteilt habe. Er habe damit auf Briefe an das Innen-, Kultus- und Wirtschaftsministerium sowie die Staatskanzlei geantwortet. Wenn sich nichts anderes ergebe, könne aber der Kreditrahmen innerhalb des Zukunftsvertrages erhöht werden.

Mit den Ergebnissen der Studien sei im Oktober zu rechnen, erklärte Nolte. Anschließend solle die Situation in den verantwortlichen Gremien besprochen werden. „Ich gehe davon aus, dass wir im November eine Entscheidung bekommen, wie es weitergeht“, sagt Nolte.-

Von Rüdiger Franke

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