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Erstes Büro-Golf-Turnier in Duderstadt

Spaß und Kennenlernen stehen im Vordergrund Erstes Büro-Golf-Turnier in Duderstadt

Man nehme ausreichend große Büroräume als Basis, gebe einen spannenden Golf-Parcours hinzu, würze das Ganze mit kommunikativen Gästen und garniere es mit etwas Rahmenprogramm.

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Treppenstufen als besondere Herausforderung: Michaela Knust schlägt den Ball, beäugt von Mitstreitern.

Quelle: Walliser

So lautete das Erfolgsrezept für das laut Veranstalter erste Büro-Golf-Turnier Südniedersachsens. 37 Spieler bewältigten am Freitag in Duderstadt einen außergewöhnlichen Parcours.

„Der Spaß steht im Vordergrund“, betonte Stephan Heddinga von der Firma B+K Finanzmanagement, die das Turnier an ihrem Sitz am Schützenring und benachbarten Räumen ausrichtete. Da Heddinga nur wenig Zeit zum klassischen Golfen hat, suchte er nach einer Lösung, sein Interesse an diesem Spiel mit der Arbeit zu verbinden. „Ich habe im Internet gegoogelt und bin auf eine Seite über Büro-Golf gestoßen“, blickt der Organisator zurück. Dabei erfuhr er, dass dieser Freizeitspaß aus den USA stammt und in einigen deutschen Großstädten längst nicht mehr ungewöhnlich ist.

„Büro-Golf ist ein Zusammenkommen. Man kann sich untereinander vernetzen und neue Leute kennen lernen“, beschreibt Heddinga den speziellen Reiz. „Natürlich haben wir auch ein Interesse daran, unsere Firma bekannt zu machen.“

Gespielt wurde am Freitag auf neun Löcher in unterschiedlichen Räumen auf verschiedenen Ebenen. Eine große Herausforderung waren die wechselnden Bodenbeläge. „Der Ball darf nur den Schläger, den Boden und das Loch berühren“, erläuterte Heddinga die besonderen Spielregeln und ergänzte: „Wenn anderes berührt wird wie Einrichtungsgegenstände oder der Mitspieler, dann gibt es einen Strafschlag. Man muss um Hindernisse herumspielen.“ Und so kam es am Freitag auch schon einmal vor, dass Spieler auf dem Tisch liegend einen Schlag ausführten.

„Absolut spitze, eine super Sache“, brachte Professor Manfred Zilling von der Privaten Fachhochschule Göttingen seinen ersten Eindruck auf den Punkt. „Büro-Golf ist unberechenbar. Das ist gut so, die Teilnehmer sind dadurch nicht so sportlich ehrgeizig.“
Die lockere Atmosphäre und der kommunikative Charakter gefielen auch Christoph Bornscheuer aus Duderstadt. „Ich habe vorher nicht gewusst, dass es so etwas gibt“, sagte er sichtlich beeindruckt.

„Es hat riesigen Spaß gemacht. Wir sind ganz überrascht, dass wir das Loch auch getroffen haben“, erzählten Heidemarie Hille und Claudia Bühre. Die beiden Eichsfelderinnen sind sich sicher: „Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei.“ Und das soll schon im nächsten Jahr der Fall sein. Heddinga und sein Team vom Büro-Golf-Club Duderstadt hoffen, „dass wir mit dem Turnier andere infiziert haben und wir 2011 erstmals Stadtmeisterschaften in Duderstadt oder Göttingen ausrichten können.“

Von Axel Artmann

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