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Erzieherinnen gehen auf die Straße

Kundgebung Erzieherinnen gehen auf die Straße

Für bessere Arbeitsbedingungen und Betreuungsmöglichkeiten gehen am Freitag, 8. Mai, Erzieherinnen, Eltern und Kinder auf die Straße. 

Mit einer Kundgebung am Gieboldehäuser Schloss beteiligen sie sich an einem Aktionstag, zu dem die Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände aufgerufen hat. Unter dem Motto „Kinder sind mehr wert“ haben die Verbände eine Kampagne zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Kindertageseinrichtungen gestartet.

Die Kundgebung am Schloss wird von den Leiterinnen aller kirchlichen und kommunalen Kindergärten aus der Samtgemeinde Gieboldehausen und den Nachbargemeinden unterstützt. Im Bereich der Stadt Duderstadt ist aus organisatorischen Gründen vorerst keine Kundgebung geplant. Das soll vermutlich im Herbst nachgeholt werden. In den Duderstädter Kindergärten gibt es Aushänge, die die Teilnahme an der Veranstaltung in Gieboldehausen freistellen. Wie Monika Nickel, die den Gieboldehäuser Kindergarten Heilige Familie leitet, mitteilt, beteiligen sich neben den beiden Kindergärten im Flecken die Kindertagesstätten aus Rüdershausen, Rhumspringe, Rollshausen, Bilshausen, Bodensee, Krebeck, Seeburg, Seulingen und Lindau an dem Aktionstag.

Andacht in der Kirche

Zunächst beginnt um 14.30 Uhr eine Andacht in der St. Laurentius-Kirche, gefolgt vom Umzug zum Schloss. Dort gibt es ab 15.15 Uhr Wortbeiträge vom Direktor des Caritas-Diözesanverbandes Hildesheim, Hans-Jürgen Marcus, vom stellvertretenden Samtgemeinde-Bürgermeister Dietmar Ehbrecht (CDU) und von Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU). Die Kindergartenleitungen wollen ihre Position verdeutlichen, zum Abschluss singen alle Kinder ein Lied.

Zu den Forderungen der Kampagne gehören eine Reduzierung der Gruppengrößen auf zwölf Kinder für Hortplätze und auf 15 Kinder für die Drei- bis Sechsjährigen, Mindestgrößen für Gruppenräume (vier Quadratmeter pro Kind im Kindergartenalter, sechs Quadratmeter pro Kind im Krippenbereich) und bessere Qualifikation pädagogischer Fachkräfte. 20 Prozent der Arbeitszeit sollen für Elterngespräche, Besprechungen, Vorbereitungen, Arbeitskreise und Fortbildung zur Verfügung stehen. Die Kindergartenleiter sollen ab 60 Betreuungsplätzen von allen anderen Aufgaben freigestellt, bis zu dieser Platzgrenze anteilig entlastet werden. Außerdem fordert die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ein gut ausgebautes Netz an unterstützender Fachberatung für Erzieherinnen und Erzieher.

ku

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