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Familie Freckmann aus Seulingen eröffnet neuen Hofladen

Regionale Produkte Familie Freckmann aus Seulingen eröffnet neuen Hofladen

Klassische Bratwurst oder lieber Schwenkkartoffeln frisch vom Rost? Wer bei strahlender Wintersonne den Weg zum Eröffnungsfest des Freckmannschen Hofladens an der Bundesstraße bei Seulingen fand, konnte sich sofort von der Qualität des Sortiments überzeugen.

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In jeder Größe und Geschmacksrichtung: Anja Freckmann und Robert Krebs beraten Klara Bode (v. l.) bei der Kartoffel-Auswahl.

Quelle: Walliser

Seulingen. Auf dem langen Grill in der Scheune wurden die unterschiedlichsten Spezialitäten für die vielen hundert Besucher zubereitet, und die meisten nutzten die Gelegenheit, um den neuen Hofladen anzusteuern.

Die Idee ist bekannt: Der Erzeuger verkauft seine Ware direkt ab Hof ohne Zwischenhändler. Die Investition für den Landwirt bleibt meist überschaubar. Die Kunden bekommen hochwertige, knackfrische Ware und haben oft eine gute Auswahl inklusive Fachberatung, wie es sie so in den meisten Supermärkten nicht gibt. „Wir können hier natürlich die unterschiedlichsten Kartoffelsorten anbieten, von festkochend bis mehlig“, bestätigt Robert Krebs, Lebensgefährte von Anja Freckmann, die den Hofladen zukünftig betreiben wird.

Kartoffelsalat nach Familienrezept

„Der Einkauf ist für unsere Kunden jetzt bequemer“, sagt Anja Freckmann. Denn Käufer ihrer selbst erzeugten Produkte habe die Familie bereits: „Bisher haben wir quasi am Scheunentor bedient“. Im Hofladen, der nur knapp 20 Quadratmeter misst, werden nun außer Kartoffeln auch Äpfel und Eier angeboten, im Regal gegenüber finden sich hausgemachte Leckereien wie Kirschmarmelade mit Amaretto oder Eierlikör. Die kleine Kühltruhe bietet eine Auswahl an Schlachtereiprodukten, die von Bruder Jens Freckmann hergestellt werden –  die Eichsfelder Mettwurst aus Warmschlachtung darf da nicht fehlen. Täglich frisch gibt es zudem den eigenen Kartoffelsalat nach Familienrezept.

"Man merkt den Qualitätsunterschied"

Da Mutter Rita Freckmann seit vielen Jahren auf den Märkten der Region mit den Hausmacherwurstwaren im eigenen Verkaufswagen unterwegs und somit gut bekannt ist, kamen auch viele Marktkunden zum Eröffnungsfest. „Man merkt eben einfach den Qualitätsunterschied, dafür lohnt sich auch ein weiterer Weg“, sagt Inge Behrens, die mit ihrem Mann eigens aus Nikolausberg bei Göttingen zur Eröffnung gekommen war.

Das Fest lockte hunderte Neugierige zum Hof, und dank der verkehrsgünstigen Lage direkt an der Bundesstraße zwischen Seulingen und Westerode, hofft Anja Freckmann darauf, zukünftig auch neue Kunden gewinnen zu können. Mit der Resonanz auf die Eröffnung zeigt sich Robert Krebs schon mal sehr zufrieden: „Immer wieder bildete sich eine Schlange vor Grill und Laden, das ist ein guter Anfang.“

Von Birgit Freudenthal

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