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Fernwärme beheizt Duderstädter Krankenhaus St. Martini

Kostenersparnis:80000 Euro Fernwärme beheizt Duderstädter Krankenhaus St. Martini

Ab sofort wird das Duderstädter St. Martini-Krankenhaus mit Fernwärme aus der Biogasanlage des Landwirts Heinrich Biermann versorgt. Damit kann das Krankenhaus jährlich Einsparungen bis zu 80000 Euro realisieren, ebenso wird der Ausstoß an Kohlendioxyd um etwa 550000 Kilogramm vermindert. 

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Empfang zur Übergabe des neuen Fernwärmesystems für St. Martini: Krankenhausleitung mit ihren Ehrengästen.

Quelle: Mischke

 Seit Dezember 2008 ist die Biogasanlage der Familie Biermann im Sickental in Betrieb und liefert eine elektrische Leistung von von etwa 525 Kilowatt pro Stunde und eine Wärmeleistung von 550 Kilowatt pro Stunde. Während die Elektrizität komplett in das Netz der Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe eingespeist wird, fließt die im Blockheizkraftwerk anfallende Abwärme nun über eine etwa 1600 Meter lange Doppelrohrleitung zum Krankenhaus St. Martini. 

Wie dessen Geschäftsführer Jürgen Thorit im Rahmen einer kleinen Feierstunde am gestrigen Montag erläuterte, erfolgt die Beheizung der verschiedenen Gebäudekomplexe nunmehr komplett mit  Biermannscher Fernwärme, was jährlich Einsparungen bei den Energiekosten von etwa 80000 Euro ermöglichen wird. Die im Heizhaus des Krankenhauses vorhandenen Brenner für Öl- und Erdgas bleiben aber parallel zur Fernwärme erhalten und können im Bedarfsfall zugeschaltet werden. 

Netzüberwachung

Wie Heiner Albers als Leiter des Fernwärmeprojektes erläuterte, wurde an der gesamten Leitung vom Sulbig bis zum Krankenhaus eine automatische Netzüberwachung installiert, die es ermöglicht, Leckagen oder sonstige Störungen sofort metergenau zu orten. Um die Leitungen unterirdisch zu verlegen, mussten sowohl an der Herzberger, als auch an der Northeimer Straße Durchpressungen für die Rohre erfolgen, so Albers in seinen Erläuterungen 

Über die Entstehungsgeschichte  der Biogasanlage der Familie Biermann und über die Anfänge des Projektes Fernwärme für St. Martini referierte abschließend Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Er erinnerte dabei auch die Sorgen der Anlieger, an Bürgerinformationen und schließlich an den nicht eben leichten Findungsprozess für einen Kompromiss, der das Biermannsche Vorhaben schließlich doch noch Wahrheit werden ließ.

Von Sebastian Rübbert

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