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Feuerwehr-Fahrzeuge sollen ersetzt werden

Tragkraftspritzenmodell Feuerwehr-Fahrzeuge sollen ersetzt werden

Nicht nur die Unterkünfte, auch der Fuhrpark der Feuerwehren in der Samtgemeinde Gieboldehausen ist von der Zeit überholt worden. Die Ortsfeuerwehr Obernfeld bekommt jetzt ein neues Fahrzeugmodell, für Lütgenhausen wird eine günstige Lösung gesucht.

Noch in diesem Jahr soll in Obernfeld ein Tragkraftspritzenfahrzeug in der Sonderform TSF-W (mit Wassertank) das 25 Jahre alte Vorgängermodell ablösen. Für das Ersatzfahrzeug, das auch aufgrund der Gefahrenanalyse im Feuerwehrbedarfsplan für die Samtgemeinde als notwendig erachtet wird (Tageblatt berichtete), sind im Haushalt 95000 Euro veranschlagt. Im Bauausschuss wurde die Investition einstimmig gebilligt, aber auch vor Begehrlichkeiten gewarnt.

Derzeit gibt es zehn Tragkraftspritzenfahrzeuge in der Samtgemeinde, die laut Feuerwehrkonzept in den kommenden Jahren schrittweise durch neue Modelle ersetzt werden sollten. „Der Bedarfsplan ist eine gute Handreichung“, betont Samtgemeinde-Bürgermeister Reinhard Grobecker (CDU), gibt aber finanzielle Grenzen zu bedenken. Auch Rainer Lentes (SPD) sieht „keinen Automatismus, jetzt alle TSF zu ersetzen“. Das sieht auch Samtgemeinde-Brandmeister Claus Bode so und spricht sich für Einzelfall-Entscheidungen aus. 

Mit Blick auf die unfallträchtige Bundesstraße 247 sei ein TSF-W für Obernfeld sinnvoll und notwendig, betont Bode. Dabei ginge es der Feuerwehr nicht unbedingt um das Mitführen von Wasser, sondern die Möglichkeit, mehr Ausrüstungsgegenstände mitzuführen. Bei dem Sondermodell, das es in verschiedenen Varianten gibt, hält er eine mittlere Größe mit 6,3 Tonnen für ausreichend. Unterstellprobleme für ein TSF-W gibt es im Feuerwehrhaus in Obernfeld nicht.

35 Jahre altes Fahrzeug

Das älteste Feuerwehrfahrzeug in der Samtgemeinde ist das 35 Jahre alte TSF im kleinen Ort Lütgenhausen, für das die dortige Wehr ebenfalls Ersatz beantragt hat. Hier wird  auch im Bedarfsplan nur ein einfaches TSF als Ersatz empfohlen. Das Fahrzeug habe schon bei der letzten Tüv-Überprüfung erhebliche Mängel gehabt, die Schäden seien  im Feuerwehrzentrum Potzwenden bestätigt worden, im Juli müsse der Wagen wieder zur Hauptuntersuchung, berichtet Ortsbrandmeister Martin Schrelle. Wegen eines akuten Bremsschadens steht das TSF zurzeit für Einsätze nicht zur Verfügung.

Im Bauausschuss war man sich einig, dass das TSF kostengünstig ersetzt werden müsse. Die Verwaltung prüft zurzeit Möglichkeiten vom Leasing bis zum Kauf eines Gebrauchtfahrzeugs.

Von Kuno Mahnkopf

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