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Flurbereinigung am See

Seeburg Flurbereinigung am See

Mit Aufnahme als verbindliches Projekt ins Förderprogramm des Landes ist ein Flurbereinigungsverfahren für Seeburg eingeleitet worden. Nächster Schritt ist jetzt die Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft. Das geschieht am Mittwoch, 9. Dezember, um 19 Uhr im Seeburger Feuerwehrgerätehaus in der Seestraße.

Von der Flurbereinigung in der Gemarkung Seeburg sind 139 Grundeigentümer mit rund 660 Hektar Fläche betroffen. Schwerpunkte sind Wegebau und Schutz vor Bodenerosion. Bereits Vorarbeit geleistet hat ein Arbeitskreis, der im Zuge des Erosionsschutzprogramms mit der Landwirtschaftskammer gebildet wurde. Der Löwenanteil des mit 580 000 Euro veranschlagten Finanzierungsbedarfs entfällt auf den Wegebau, vom Land gibt es 75 Prozent Zuschuss. Vorrangig soll die Tragfähigkeit der Wege für landwirtschaftliche Maschinen verbessert werden.

Anders als in Gieboldehausen ist das Verfahren für Seeburg unstrittig gewesen. „Die Resonanz war überwiegend positiv – zumal es bereits vor 25 Jahren eine Flurbereinigung mit Flächenumlegung für Seeburg gegeben hat“, sagt Realgemeinde-Vorsitzender Siegbert Merten.
Auf Wunsch der politischen Gemeinde wurde vorsorglich der zur Seulinger Warte führende Weg in das Programm aufgenommen. Die Entscheidung, ob die Gemeinde einsteigt, soll im Zuge des sich über Jahre hinziehenden Verfahrens noch geklärt werden.

Noch offen ist auch die Frage, ob auch Sandfänge für den Erosionsschutz geschaffen werden können. Rolf Böckmann vom Göttinger Amt für Landentwicklung hält das prinzipiell für möglich, gibt aber zu bedenken, dass neben der Suche nach geeigneten und beplanbaren Flächen die Unterhaltungspflicht für die Sandfänge geklärt werden müsse.

Debatte um Sandfänge

Von einer einmaligen Förder-Gelegenheit spricht der unabhängige Seeburger Ratsherr Ludwig Pape und stellt 10 000 Euro aus der Kasse des Vereins Adele (Auges des Eichsfelds – Lebendiger Seeburger See) in Aussicht. Er vermisse allerdings den politischen Willen, im Zuge des Verfahrens auch Sandfänge zu schaffen. Dem widerspricht Seeburgs Bürgermeister Harald Finke (CDU): „Selbstverständlich unterstützen wir alle Möglichkeiten, die zur Verringerung der Sedimenteinträge in den Seeburger See führen.“ Die Gemeinde sei bereits tätig geworden und habe Kontakt zur unteren Naturschutzbehörde aufgenommen.

Von ku

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