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Im Schnellbus früher am Ziel

Förderprogramm des Landes Im Schnellbus früher am Ziel

Eine Schnellbuslinie zwischen Göttingen und Duderstadt kann Reisenden 20 bis 30 Minuten Fahrzeit ersparen. Ein Förderprogramm für Landesbuslinien, welches Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) am Montag vorgestellt hat, ermöglicht eine voraussichtliche Realisierung im Jahr 2018.

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Neben den beiden bestehenden Linien von Duderstadt nach Göttingen könnte ab 2018 eine dritte, deutlich schnellere am Busbahnhof abfahren.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. „Es wäre ein wunderschöner Fortschritt, wenn es diese Linie geben würde“, sagt Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und verweist dabei vor allem auf die Berufspendler in beiden Richtungen. Die Verbesserung der Verkehrsanbindung sei schon lange ein zentrales Thema. Nach den Anschlüssen über die Autobahnen 38 und 7, die Ortsumgehungen sowie die Datenautobahn sei der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) neben den Radwegen der dritte wichtige Punkt. Das sei vom Landtagsabgeordneten Lothar Koch (CDU) und Lies in der Vergangenenheit mehrfach erörtert worden, ebenso in zahlreichen Gremien der Region, die hier ein gemeinsames Konzert spiele. Nolte habe gemeinsam mit Koch in der kommenden Woche ein Gespräch mit Lies, bei dem das Thema sicher auch wieder angesprochen werde. „Es wäre aber auch schön“, so Nolte weiter, „wenn die Einrichtung einer solchen Linie zusammengeführt würde mit den Gedanken zu preisreduzierten Fahrten.

„Um vom Förderprogramm zu partizipieren, muss der Landkreis einen Antrag beim Land Niedersachsen stellen“, erläutert Sabine Schlemmer-Kaune, Pressesprecherin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, das Procedere. „Sobald uns ein Antrag vorliegt wird dieser zügig bearbeitet.“ „Der Nahverkehrsplan des Landkreises Göttingen hat diese Linie bereits enthalten“, sagt Michael Frömming, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN). Aber auch er sehe einen Start nicht vor 2018. Die Umsetzung habe einen hohen Vorlauf. Der Antrag werde vorbereitet, müsse dann aber erst von der ZVSN-Verbandsversammlung beschlossen werden. Das Gremium werde voraussichtlich Ende des ersten Quartals tagen.

Nutznießer der Schnellbuslinie wären auch vier Gemeinden der Samtgemeinde Radolfshausen. Denn auf dem Weg zwischen dem Oberzentrum und dem Mittelzentrum soll der Bus in Seulingen, Seeburg, Eber­götzen und Waake Station machen. „Das wäre eine hervorragende Buslinie für uns“, nennt Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD) einen weiteren positiven Aspekt, „weil dann Seulingen endlich direkt mit Grundversorgungszentrum Ebergötzen verbunden wäre.“

Doch auch eine zügige Verbindung nach Göttingen sei für Radolfshausen „eine ganz tolle Geschichte“. Behre äußert die Vermutung, dass vielleicht mehr Menschen den Bus nutzen, wenn dieser nicht mehr jede Haltestelle ­anfahre.

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