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Friedhof am Gänseweg wird renoviert

Jüdische Gemeinde Friedhof am Gänseweg wird renoviert

Der kleine jüdische Friedhof am Gänseweg hinter dem St. Martini-Krankenhaus soll renoviert werden. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen, indem die Sandsteinpfosten der Gitter-Umzäunung erneuert wurden.

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Quelle: CM

Weiterhin ist vorgesehen, den zentralen Gedenkstein, der anlässlich einer ersten Renovierung des Gottesackers gesetzt worden war, ebenfalls einer Auffrischung zu unterziehen. Er trägt die Namen von Opfern des Nationalsozialismus sowie von jüdischen Bürgern, die früher einmal in Duderstadt gelebt haben.

Getragen wird die Renovierungsaktion vom Landesverband der jüdischen Gemeinden und der Stadt Duderstadt, die bei der Ausführung der Arbeiten koordinierend tätig ist. Ebenso hat sich die Stadt bereiterklärt, 2000 Euro zu den Gesamtkosten beizusteuern. Angedacht ist unter anderem eine Aufarbeitung der Gitter-Umzäunung sowie der Einbau einer neuen Pforte zum Friedhof. Tatsächlich gibt es seit vielen Jahren eine wohlabgestimmte Zusammenarbeit zwischen dem Landesverband und der Stadt, deren Bauhof beispielsweise die Pflege der Anlage übernommen hat.

Mit von der Partie ist auch die Geschichtswerkstatt Duderstadt, die im Oktober 2008 auf dem jüdischen Friedhof einen Gedenkstein für die Opfer des Duderstädter KZ-Außenlagers errichtete. Der Stein ist von Bürgern Stadt Duderstadt finanziert worden.

Zur Geschichte des jüdischen Friedhofes in Duderstadt hat der langjährige Mitarbeiter der hiesigen Geschichtswerkstatt, Hans Georg Schwedhelm, erst kürzlich einen sehr umfangreichen Bericht in der Zeitschrift für Regionale Forschung und Heimatpflege in Südniedersachsen veröffentlicht. Darin schildert er detailliert die Neugestaltung des jüdischen Friedhofes in Duderstadt, die im Jahr 1953 mit der Errichtung des zentralen Mahn- und Gedenksteines abgeschlossen wurde. Auch damals hatte sich die Stadt bereits an den Kosten beteiligt und 7750 Mark beigesteuert.

sr

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