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Frost darf Waren nicht beschädigen

Wochenmarkt Frost darf Waren nicht beschädigen

Ein harter Winter wie in diesem Jahr stellt die meisten Beschicker des Duderstädter Wochenmarktes vor ganz besondere Herausforderungen. Zahlreiche Angebote müssen vor den frostigen Temperaturen geschützt werden, vereinzelt kommt es bereits zu witterungsbedingten Problemen beim Warennachschub.

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Bietet Kunden frostgeschützte Waren: Irma Manegold.

Quelle: Walliser

„Rotbarsch und Kabeljau gibt es derzeit nicht in den Mengen, die wir gerne hätten“, berichtet Michael Schmelzer, Mitarbeiter bei Fisch Anton. Aufgrund des Eisgangs könnten viele kleine Kutter nicht mehr in die Fanggebiete starten. Das Abholen der Waren aus Bremerhaven sei dagegen bisher problemlos verlaufen. Großes Lob zollt Schmelzer den aus seiner Sicht vergleichsweise günstigen äußeren Rahmenbedingungen in der Brehmestadt. „Es gibt manche andere Märkte in der Region, bei denen der Schnee nicht so gut geräumt wird wie in Duderstadt.“

Für die Kunden nicht sichtbar wärmt eine gasbetriebene Heizung unter der Präsentationsfläche die Waren bei Gemüse-Manegold. Wenn es besonders tiefe Außentemperaturen gibt, wird der Stand nach außen dicht gemacht, erläutert Irma Manegold. Die meisten Waren stammen aus eigener Produktion. Damit beispielsweise Möhren frostfrei bleiben, werden sie in speziellen Mieten gelagert.

Keine witterungsbedingten Probleme mit dem Transport oder der Präsentation seiner Waren hat Dieter Müller, der auf Kräuterbonbons spezialisiert und nach längerer Pause wieder einmal auf dem Duderstädter Wochenmarkt mit einem Stand Flagge gezeigt hat. Ein Freund des Winters ist der Beschicker dennoch nicht: „Es kommen ganz einfach zu wenig Leute“.

Ein Heizstrahler gehört an kalten Wintertagen zur Ausstattung am Stand des landwirtschaftlichen Betriebes Kerl aus Westerode. „Ab minus zehn Grad würden die Eier platzen“, nennt Marianne Kerl eine kritische Temperaturmarke. Dass sich der Kundenzuspruch auf dem Wochenmarkt derzeit in überschaubaren Grenzen hält, führt Kerl nicht auf das kalte Wetter zurück. „Der Januar ist auf dem Wochenmarkt traditionell immer ein relativ mauer Monat.“

Von Axel Artmann

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