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Frünne bringen den Saal in Wallung

Feier zum 60-jährigen Bestehen Frünne bringen den Saal in Wallung

Die Plattdütschen Frünne haben am Sonntag, 13. Februar, in Gieboldehausen ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Heinz Hobrecht (Text) und Oliver Thiele (Foto) waren fürs Tageblatt im Niedersachsenhof dabei. Kristin Kunze drehte ein Video.

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Wenn die Plattdütschen feiern, dann zumeist in vollen Sälen: An der Geburtstagsfeier zum 60-jährigen Bestehen am gestrigen Sonntag nahmen rund 1000 Besucher teil.

Frünne Helau – an diesen Schlachtruf und die bunte Schau werden die rund 1000 Besucher gern zurückdenken. Am Fasteloabend-Nachmittag zum 60. Geburtstag brachten die Plattdütschen Frünne den Saal in Wallung. Karnevalsstimmung herrschte bei der Fastnachtsveranstaltung.

Vom Einzug mit den Rhumemäuschen der Kolpingsfamilie Gieboldehausen bis zum Schlusswort von Werner Grobecker lieferten die Frünne ein Programm der Superlative. Voran Präsidente Grobecker, der seit zehn Jahen das Amt inne hat. In unnachahmlicher Manier führte der Gieboldehäuser durchs Programm.

Schlagfertig, auch mal etwas derb und urig, wie es die Plattdeutsche Sprache halt zulässt, ging es zu. Dank erntete Schirmherr Alfons Wüstefeld von der Sparkasse Duderstadt für die finanzielle Unterstützung der Plattdeutschen Frünne. Der Sparkassendirektor wiederum zeichnete Präsdente Grobecker sowie Anneliese Kopp und Hermann Friederici, die als Duo den Reigen der Vorträge eröffneten, für ihr Engagement bei den Plattdütschen Frünnen aus.

„Plattdütsch darf nich unrechoan – spreket Platt, dann bliwt et bestoahn“, stand auf dem Schild an der Bühnenwand, darunter eine aus roten Papierblumen gefertigte 60. Die Brehmetaler Musikanten sorgten für Blasmusik, Lydia Langenohl aus Seulingen trug die Chronik vor, Gisela Wüstefeld und „Großkind“ Melina Knipper aus Krebeck sorgten für Frohsinn. Als Überraschungsgäste gratulierten die Mitglieder des Rollshäuser Carnevals-Vereins samt Mini-Ballett. Mit den Kindern der Plattdeutsch AG der Grundschule Nesselröden trat Reinhold Fölich auf. Aus Ferna, berichtete Rita Maulhardt, als Krankenschwester aus Weißenborn-Lüderode sorgte Christa Nordmann für Lacher.

„Schreck inna Moarjenstunde“ hieß der Sketch von Anneliese Frölich, Margret Hellmold sowie Hedwig und Margret Leineweber aus Nesselröden. Die Schola aus Gieboldehausen sowie die Geschwister Jakob und Elias Weidemann aus Weißenborn-Lüderode reihten sich ins bunte Programm ein, ebenso Anni Gerhardy, Lenchen Laake und Bärbel Weinrich aus dem Flecken sowie Elisabeth Krone aus Rollshausen. Lydia Langenohl und Monika Müller trafen sich nach 50 Jahren, einen Tanz anno 1920 führte unter Leitung von Martina Strüber die Frauengemeinschaft Bilshausen vor.

Das Ende der fast vierstündigen Schau leiteten Claudia Hoock und Karl-Freidrich Kreis aus Bilshausen mit einem Sketch ein, bevor Willi Funke aus Seulingen und Ulrich Haase aus Gieboldehausen als Lehrer von einst und jetzt berichteten. Ein Schaukel-Schmuselied stellte Hermann Friederici vor. Schließlich dankte Präsidente Grobecker allen Akteuren, zu denen auch Gerhard Germeshausen immer wieder als Berichterstatter fürs Tageblatt gehört, sowie allen Helfern und dem Publikum. 60 Jahre Plattdütsche Frünne – immer wieder ein Erlebnis.

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