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Fußball-Jugend sammelt Weihnachtsbäume ein

Spenden für Trikots Fußball-Jugend sammelt Weihnachtsbäume ein

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Sammelstelle Schützenplatz: Hier werden die ausgedienten Weihnachtsbäume von den D-Jugendlichen aufgeschichtet.

Quelle: Walliser

In Schweden endet die Weihnachtszeit jährlich am 13. Januar mit „Knut“, an diesem Tag fliegen die Weihnachtsbäume raus. Das ist durch die Werbespots eines schwedischen Einrichtungshauses auch hier populär geworden. Hierzulande fliegen ausgediente Weihnachtsbäume nicht einfach aus dem Fenster. Sie werden von den Kommunen entsorgt.
Dazu müssen die Bürger ihre Bäume zu bestimmten Sammelplätzen bringen (siehe auch Seite 8). In vielen Orten des Eichsfeldes leisten diese Arbeit aber auch die Jugendabteilungen von Vereinen und Verbänden. Meist für eine kleine Spende holen sie die abgeschmückten Christbäume direkt an der Haustür ab.
In Rhumspringe sind dazu am vergangenen Sonnabend die D-Jugend-Fußballer des Sportvereins im ganzen Quellenort unterwegs. Jugend-Spieler, deren Betreuer und teilweise auch die Eltern sammeln die Bäume ein. Sie bringen sie zur Sammelstelle am Schützenhaus, von wo die Tannen am kommenden Freitag vom Landkreis abgefahren werden.
Die rund 15 Erwachsenen und etwa 25 Kinder der D-Jugend teilen sich in drei Teams. Zwischen 9 bis 12 Uhr gehen sie die Straßen ab. Eine der Gruppen hält kurz inne am Dorfplatz. Sie hat ihre zweite Tour gefahren und wird die gesammelten Bäume zum Schützenplatz bringen. Nun machen sie Pause und wärmen sich mit warmen Getränken auf. Jetzt ist Zeit für ein paar Worte.
„Früher hat die Jugendfeuerwehr des Ortes gesammelt“ erinnert sich D-Jugend-Trainer Bernd Mühlhaus. Er und Frank Nolte hatten die Idee, das wieder aufzugreifen. Seit nun mehr fünf Jahren sammeln die Kinder des SVR.
Weiter geht es zum Schützenhaus. Ein Haufen ehemaliger Christbäume zeugt vom bisherigen Einsatz der Sammler. Kurzerhand entladen die Jungsportler den Anhänger auf den Haufen. Weiter geht es zur nächsten Tour.
Der Jahreszeit entsprechend vorsichtig erklimmt das Fahrzeug einen Berg. Die Bäume vom Straßenrand landen auf dem Hänger. Sie liegen bereit, da für die Sammelaktion jährlich ein Termin festgelegt wird. Den gibt der Sportverein durch Aushänge in Geschäften und Schaukästen bekannt. Auch im Tageblatt wird der Sammeltag jeweils veröffentlicht. Und: „Erstmals haben die Kinder auch Handzettel in die Briefkästen geworfen“, nennt Mühlhaus eine Neuerung.
Nicht vor jedem Haus liegt ein Baum, „denn viele Leute wollen ihren Christbaum noch einige Tage stehen lassen“. Auch klingeln die Teams an den Haustüren. Bereitwillig werfen die Leute etwas in die Spendenbüchse. Es kommt der Jugendarbeit des Vereins zugute, wie zum Beispiel der Anschaffung von Trikots oder der Organisation von Mannschaftsfahrten.
Der Kleinbus mit Hänger eines der Teams kämpft etwas mit dem Schnee, setzt sich dann aber wieder in Bewegung. Die Fahrt geht weiter.

„So manches Auto mussten wir heute zwar schon anschieben“, so Mühlhaus. Aber für Fußballer gebe ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, scherzt der Trainer weiter.
Tief „Daisy“ mit Wind und Schneefall hält die Sammler nicht auf. Sie sind fleißig für den guten Zweck und trotzen den Witterungsbedingungen so gut es geht. Die Mittagsstunde naht. Bald ist es geschafft.

Von Matthias Moneke

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