Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Neuer Anlauf für Niedersachsenhof in Gieboldehausen

Gemeinde hat Pächter in Aussicht Neuer Anlauf für Niedersachsenhof in Gieboldehausen

Im Drama um den seit Ende Oktober leerstehenden Niedersachsenhof zeichnet sich eine Lösung ab. Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) ist zuversichtlich, dass der gemeindeeigene Gastronomiebetrieb wieder verpachtet werden kann.

Voriger Artikel
Ortsrat Duderstadt kritisiert Sparmaßnahme der Verwaltung
Nächster Artikel
Ball des Männergesangvereins (MGV) Bernshausen

Soll wieder verpachtet werden: der gemeindeeigene Hotel- und Restaurantbetrieb Niedersachsenhof an der Bundesstraße 27.

Quelle: Lueder

Gieboldehausen. Nach zwei erfolglosen Ausschreibungsrunden im vergangenen Jahr ist das Objekt in einem dritten Anlauf zur Neuverpachtung angeboten worden. „Zwei potenzielle Interessenten aus der Region, die aus dem Fach kommen und sehr vielversprechend sind, haben sich direkt beim Flecken gemeldet“, teilt Bock auf Anfrage mit. Das Verfahren sei aber noch ergebnisoffen. Die Gemeinde habe auch einen Makler eingeschaltet, weitere Bewerbungen seien bis Ende Februar möglich. Dann endet die Ausschreibungsfrist. Anschließend wolle man so schnell wie möglich handeln, sagt Bock.

Zum rechtlichen Prüfungsverfahren des Vertragsverhältnisses mit dem Vorpächter kann Bock nur sagen, dass es noch kein abschließendes Ergebnis gibt.

Mit dem Vorgang ist Gemeindedirektor Georg Moneke befasst, der zurzeit im Urlaub ist. Hans-Henning Mente, der aus gesundheitlichen Gründen bereits Anfang vergangenen Jahres vom Pachtvertrag zurücktreten wollte, hatte nach monatelangem politischem Streit und Stillstand den Niedersachsenhof eigenmächtig geräumt.

Die Gemeinde geht davon aus, dass sein Vertrag bis 2018 befristet sei, der Rechtsvertreter der Gegenseite hingegen von einem jederzeit fristgerecht kündbaren Vertragswerk.

Kein alternativer Standort

Nach wie vor keine Alternative zum Areal um den Niedersachsenhof als Standort für einen Einkaufsmarkt-Neubau sieht Rewe-Kaufmann Thomas Höfling, hält sich aber ansonsten zurück. Das gilt auch für die Gruppe Freie Wähler GfG, SPD und Grüne, nachdem im Rat eine Patt-Situation eingetreten ist. „Wir halten einen Verkauf des Niedersachsenhofes weiterhin für die bessere Lösung, sind aber für alle Optionen offen“, sagt Gruppensprecher Wolfram Döring (FW GfG).

Während Rewe den separaten Getränkemarkt in der beengten Knickgasse im Ortskern aufgegeben hat, ist der Pachtvertrag für den dortigen Lebensmittelmarkt noch einmal um drei Jahre verlängert worden. Das Anliegen der Gemeinde, den Niedersachsenhof  wieder verpachten zu wollen, sei verständlich, meint Höfling.

Für einen ortsnahen Standortwechsel des Rewe-Marktes mit guter Anfahrbarkeit und Parkmöglichkeiten gebe es aber keine andere Möglichkeit als Kauf und Abriss des  Niedersachsenhofes. Unter Einbezug von Nachbargrundstücken ließe sich auch ein Kompromiss mit gemeinsamer Parkplatznutzung für den Fest- und Schützenplatz neben dem Gebäude finden.

„Wir stehen zu Gieboldehausen, brauchen aber einen wirtschaftlich betreibbaren Marktstandort“, sagt Höfling: „Sonst werden wir noch vor Auslauf des Mietvertrages in der Knickgasse den Flecken verlassen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Für die Ehre
„Ohne sie ginge es nicht“: Maria Bock (l.) und Katharina Haase (r.) danken Anni Gerhardy, Ursel Runge (mit Blumen, v. l.) und Mitgliedern der Gruppe Fidelis.

„Sie bereichern Gieboldehausen sehr. Ohne sie ginge es nicht.“ So dankte Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) den Ehrenamtlichen, die zum Empfang des Fleckens ins Gieboldehäuser Schloss gekommen waren.

  • Kommentare
mehr
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt