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Gemeinde steigt komplett auf Bioenergie um

Nahwärmenetz Gemeinde steigt komplett auf Bioenergie um

Als letzten öffentlichen Raum hat die Gemeinde nach Bürgerhaus, Sporthalle und Kindergarten den Krebecker Jugendraum hinter der Schule ans Nahwärmenetz anschließen lassen. Heizenergie aus der Biogasanlage am Krebecker Kreuz ersetzt dort die bisherige Elektroheizung. Auch die Kirche wird mit Nahwärme geheizt, und die Samtgemeinde Gieboldehausen hat in dieser Woche die Grundschule und das Feuerwehrgerätehaus ans Netz angeschlossen. „Damit beziehen jetzt alle öffentlichen Gebäude in Krebeck Nahwärme, und unsere Energieversorgung ist komplett auf eine regenerative Quelle umgestellt“, freut sich Bürgermeister Josef Sorhage (CDU).

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In Blickweite zur Ortschaft Krebeck: Die Biogasanlage am Krebecker Kreuz sorgt für wohlige Wärme von der Kirche bis zum Jugendraum.

Quelle: Tietzek

In Wollbrandshausen beziehen bereits Dorfgemeinschaftshaus, Sporthaus, Seniorenheim und Kirche Wärme aus der Bioenergieanlage. Von 250 Gebäuden in beiden Orten, die am Nahwärmenetz liegen, sind bislang 180 angeschlossen. Dazu gehört auch rund die Hälfte der Häuslebauer im Krebecker Neubaugebiet „Über dem Töpferofen“. Der endgültige Ausbau des letzten Abschnitts soll laut Sorhage im Frühjahr erfolgen, die Ausschreibung jetzt rausgehen. Betroffen sind 13 Bauplätze an der Straße selbst und an der Stichstraße „Zur Bodmark“, von denen zwei noch nicht bebaut sind. Beim Endausbau werde die bisherige Gestaltung der Straße – asphaltierte Fahrbahn, heidebraun gepflasterte Gehwege und Parkflächen mit Öko-Pflaster – fortgeführt, teilt Sorhage mit. Die Gesamtkosten, die zu 90 Prozent auf die Anwohner umgelegt werden, seien mit rund 75 000 Euro veranschlagt.

Auf den Straßenausbau und den Anbau eines Abstellraumes ans Bürgerhaus beschränken sich die Investitionen der Gemeinde in diesem Jahr, für die im Haushaltsplan 136 000 Euro vorgesehen sind. Während der Haushalt 2010 noch über Rückstellungen ausgeglichen werden konnte, weist der Etatplan für das laufende Jahr bei einem Gesamtvolumen von knapp unter einer Million Euro einen geringen Fehlbetrag in Höhe von 20 000 Euro aus. Als Grund nennt Sorhage Abschreibungen, die im Zuge der Umstellung des kommunalen Rechnungswesen stärker zu Buche schlagen würden. Der Bürgermeister geht aber davon aus, dass die Haushalte in den kommenden beiden Jahren wieder ausgeglichen werden können. Investitionskredite würden in diesem Jahr nicht benötigt, die Grundsteuer bleibe unverändert bei 320 Punkten, die Gewerbesteuer bei 300 Punkten. Kuno Mahnkopf

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