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Gesellenvereine aus dem Bistum Hildesheim eröffnen Jubiläumsjahr

Höherberg Gesellenvereine aus dem Bistum Hildesheim eröffnen Jubiläumsjahr

Dass der Höherberg einer der schönsten Wallfahrtsstätten des Eichsfeldes ist, zeigte sich einmal mehr am gestrigen 1. Mai. Fast 700 Kolpingmitglieder aus Bistum und Diözesanverband Hildesheim feierten dort unter den zart grünenden Linden ihre Stern-Wallfahrt.

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Mit wehenden Bannern: Fahnenträger der beteiligten Kolpingsfamilien ziehen beim Gottesdienst unter freiem Himmel ein.

Quelle: Walliser

Wollbrandshausen. Sie eröffneten damit nicht nur das Wallfahrtsjahr am idyllisch gelegenen Gotteshaus, sondern auch das Kolpingjahr anlässlich des 200. Geburtstages ihres Gründers.

Infotafeln auf dem Weg zum Freialtar gaben den Wallfahrern, die größtenteils zu Fuß aus Richtung Gieboldehausen, Bilshausen und Brochthausen auf den Berg zogen, einen Überblick über Leben und Wirken des Gesellenvaters. Auf anderen stellten sich einzelne Kolpingsfamilien in Wort und Bild mit ihren Aktionen und Aktivitäten vor.

„Kolping – eine Geschichte mit Zukunft“ lautet das Motto des Jubiläumsjahres. Dass die 24 Kolpingsfamilien des Bezirksverbandes Untereichsfeld eine Zukunft haben, bewies  auch die große Zahl an Kindern und Jugendlichen, die die Messe mit Gospelgesang unter dem Linden begeistert mitfeierten.

Kolping und seine Ziele im Mittelpunkt

Zelebriert wurde der Festgottesdienst von Bezirkspräses Matthias Kaminski aus Gieboldehausen gemeinsam mit den geistlichen Beiräten der anwesenden Kolpingsfamilien. Kaminski begrüßte die Gläubigen „auf dem Berg“, verband das mit dem Wunsch nach „guten Begegnungen mit Gott und untereinander“.

Der Präses der Kolpingsfamilie Gieboldehausen stellte in Ansprache und Predigt den Menschen Kolping und seine Ziele in den Mittelpunkt: „Er war kein Mensch, der gejammert hat, sondern gehandelt. Wir müssen sein Wirken wieder ins Bewusstsein der Menschen rücken. Und das nicht nur bei den Kolpingmitgliedern, sondern bei allen, die ihr Christsein ernst nehmen“.

Des Christseins höchste Pflicht sei die Menschenliebe, zitierte Kaminski den Begründer der Gesellenvereine weiter. Diese müsse das tägliche Leben eines gläubigen Menschen bestimmen. „Soll das Volksleben kirchlicher werden, so muss das kirchliche Leben volkstümlicher werden“, warb Kaminski mit dem Leitspruch Kolpings für eine starke Basisarbeit der Kirche, die insbesondere auch die jungen Familien im Blick haben müsse.

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„Total zufrieden“
Feierlich: Mit Bannern ziehen die Kolpingsfamilien ein.

Die Kolping-Sternwallfahrt am vergangenen Mittwoch auf dem Höherberg hat bei vielen Gläubigen, die erstmals dort waren, einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Das berichtet Pfarrer Matthias Kaminski nach dem Gottesdienst und dem Familiennachmittag am 1. Mai.

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