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Gieboldehäuser verliert bei „Rette die Million!“ mit Jörg Pilawa

ZDF-Fernsehquiz Gieboldehäuser verliert bei „Rette die Million!“ mit Jörg Pilawa

„Rette die Million!“– der Titel der Quizshow mit Jörg Pilawa war für zwei Eichsfelder reale Herausforderung. Der Gieboldehäuser Erhard Kolle und seine Tochter Annette Brockmann haben im ZDF-Fernsehen um die bar auf dem Studiotresen liegende Geldsumme gekämpft. Und lange Zeit ging das gut.

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Wohin mit dem Geld? Erhard Kolle (M.) und Tochter Annette Brockmann mit Moderator Jörg Pilawa in der Quizshow „Rette die Million!“.

Quelle: Hempel/ZDF

Gieboldehausen. „Es war die Idee meiner Tochter, ich hatte die Sendung noch nie gesehen“, berichtet Kolle. „Wir dachten uns, man könnte es mal probieren.“ Im Internetformular zur Anmeldung gaben Kolle und seine Tochter Stichpunkte zu Berufsweg und Werdegang an. Dann hörten sie lange nichts, ein halbes Jahr kam keine Rückmeldung. „Ich dachte schon, das Format wurde abgesetzt“, so der pensionierte Schulleiter.

Schließlich kam der Anruf, und Kolle und seine Tochter wurden telefonisch und unabhängig voneinander zu verschiedenen Themengebieten befragt. Diesem Vortest folgte die Einladung zu einem Casting in Köln. Die Sendung wurde durchgespielt und Probeaufnahmen gemacht. „Es waren noch fünf andere Paare mit uns da. Wer letztendlich in die Sendung kam, war die Entscheidung des ZDF“, erzählt Kolle.

Seine Tochter Annette hat sieben Söhne. „Dieser Punkt hat uns dorthin gebracht“, vermutet Kolle: „Ich denke, die Suche nach etwas Besonderem ist Teil der Entscheidung für einen Kandidaten, und es ist sicher selten, dass eine Frau sieben Söhne hat“, meint der 69-Jährige.
Die Aufzeichnungen der Sendung mit Pilawa erfolgte schließlich in einem Studio in Köln. „Wir haben uns nicht sonderlich vorbereitet, man muss es so nehmen wie es kommt“, erzählt Kolle rückblickend.

Wie funktioniert das Quiz?

Bei „Rette die Million!“ bekommen die Kandidaten zu Beginn der Sendung eine Million Euro. Die müssen über acht Fragen hinweg gerettet werden. Vor jeder Frage suchen die Kandidaten sich aus zwei Themenfeldern eines aus, bekommen anschließend vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben und erst dann die Frage gestellt. Die Million, aufgeteilt in Bündel von jeweils 25 000 Euro, muss auf das richtige Antwortfeld gelegt werden. Sind die Kandidaten unsicher, kann das Geld auch aufgeteilt werden, wobei eines der vier Felder frei bleiben muss. Das Geld auf falschen Antwortfeldern fällt in einen Schacht und ist verloren.

Kolle und Tochter Annette platzierten drei Fragen lang das Geld richtig. Dann kam Frage vier: Was wurde in Japan für umgerechnet mehr als 500 000 Euro versteigert? Mögliche Antworten waren: die Locke eines Kaisers, ein Kimono, ein Thunfisch, ein Bonsai. Vater und Tochter splitteten die Million auf drei Antworten und ließen das Feld Thunfisch frei. „Für so viel Geld ersteigert man etwas, das einem lieb ist. Thunfische werden jährlich unzählige gefangen, von einem so teuren habe ich noch nie gehört“, rechtfertigt Kolle die Entscheidung. „Jeder Packen von 25 000 Euro ist ein Mittelklassewagen, man muss verschiedene Argumente abwägen – und dann macht man einfach“, erzählt Kolle.

Geld auf einen Schlag verloren

Seine Frau, die im Publikum saß, schlug nach Ablauf der Zeit die Hände vor ihr Gesicht. „Sie wusste, dass es der Thunfisch ist. Doch ich konnte nicht ins Publikum schauen und meine Frau durfte auch nicht vorsagen“, berichtet Kolle. Mit einem Schlag war danach die gesamte Million verloren.

Das aber verkraftet Kolle gut. Sie seien mit dem Gedanken dort angetreten, dass sie genau so reich oder arm seien wie vorher, sollten sie nichts gewinnen. „Wir sind hinterher schön Essen gegangen, der Spaß und das Dabeisein überwiegen den Verlust“ sagt Kolle mit einigen Tagen Abstand.

Von Helena Gries

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