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Gieboldehausen: Politischer Aschermittwoch der SPD

Blasmusik und Reden Gieboldehausen: Politischer Aschermittwoch der SPD

Blasmusik und Reden – auch im Eichsfeld hat der Politische  Aschermittwoch Tradition. Zum 23. Mal richtete der SPD-Ortsverein der Samtgemeinde Gieboldehausen die Veranstaltung aus. Matthias Machnig (SPD), Landesminister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie in Thüringen, war Gastredner im Flecken.

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Zuhörer: Auch Landrat Reuter (vorn links am Tisch) ist dabei.

Quelle: Thiele

Gieboldehausen. SPD-Unterbezirksvorsitzender Thomas Oppermann und Ortsvereinsvorsitzender Arnold Sommer hießen 80 Zuhörer im Wintergarten des Restaurants Amtsrichter willkommen, unter ihnen Landrat Bernhard Reuter und SPD-Landtagskandidatin Doris Glahn. „In fünf Jahren musst du unbedingt wieder starten“, bescheinigte ihr Oppermann einen „hervorragenden Wahlkampf“ bei der Niedersachsenwahl.

Im Mittelpunkt des Abends, musikalisch umrahmt von den Landolfshäuser Blasmusikanten, stand Machnigs Rede. „Wir müssen uns hinter Peer Steinbrück sammeln und ihn unterstützen“, sagte der aus Nordrhein-Westfalen stammende Landesminister mit Blick auf die Bundestagswahl am 22. September.

„Wir müssen raus aus der Man-müsste-Kultur“ appellierte der 52-Jährige, der mehrere Wahlkämpfe mit dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering bestritt. Nur wer von sich selbst überzeugt sei, könne andere überzeugen, rief Machnig zu mehr Selbstbewusstsein in der SPD auf.

Gastredner: Matthias Machnig

Gastredner: Matthias Machnig

„Wenn wir es schaffen, dass die Wahlbeteiligung von 70 auf 80 Prozent steigt und somit sechs Millionen mehr Menschen wählen, werden wir die Bundestagswahl mit Rot-Grün gewinnen“, gab sich Machnig überzeugt. Mit Steinbrück als Bundeskanzler und Jürgen Trittin als Vizekanzler werde dann eine andere Politik gemacht.

"Großes demokratisches Kino“

Machnig beglückwünschte die Niedersachsen zum „längst überfälligen Regierungswechsel“. Der Mythos, dass allein Personen Wahlkämpfe entscheiden, sei geplatzt. „Es braucht einen Dreiklang von Person, Programm und Partei“, sagte der Minister. In Berlin erlebe man gerade eine auf Angela Merkel reduzierte CDU.

Das sei eine gute Voraussetzung für den Regierungswechsel. Machnig mahnte mehr Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt an und forderte den gesetzlichen Mindestlohn: „Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland sind prekär beschäftigt und können von ihrer Arbeit nicht leben.“

In den Reden von Oppermann, Reuter und Sommer standen die gewonnene Landtagswahl und der Ausblick auf die Bundestagswahl im Mittelpunkt. „Das war schon großes demokratisches Kino“, freute sich Oppermann über  den Ausgang der Niedersachsenwahl. „Das Eichsfeld wird immer bunter“, meinte Landrat Reuter mit Anspielung auf die SPD-Bürgermeister Otmar Pfeifenbering in Gieboldehausen und SPD-Bürgermeisterin Heike Bodmann in Wollbrandshausen.

Und zur Kreisfusion sagte Reuter: „Mit Osterode kann es was werden“. Dies sei doch eine „tolle Sache“. Das Eichsfeld rücke in die geografische Mitte: „Ich ahne schon, dass Gieboldehausen bald Kreisstadt wird.“

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