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Gieboldehauser Heinrich Gutterwill fährt ab auf alte Heinkel-Mopeds

Älteste Perle Gieboldehauser Heinrich Gutterwill fährt ab auf alte Heinkel-Mopeds

Heinrich Gutterwill und seine Perlen – schon desöfteren hat der Gieboldehäuser in den vergangenen Jahren Schlagzeilen mit seinem Hobby gemacht. „Heini“, wie der 67-jährige Rentner von Freunden und Bekannten genannt wird, fährt auf alte Mopeds ab. Die Marke Heinkel hat es ihm angetan.

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Stolzer Besitzer: Der Gieboldehäuser Heinrich Gutterwill kann die älteste Heinkel-Perle der Republik präsentieren.

Quelle: Schauenberg

Gieboldehausen. Der gelernte Kfz-Mechaniker ist stolzer Besitzer von vier Heinkel-Perlen. Dabei handelt sich um Mopeds mit einem Hubraum von 49 Kubikzentimetern und 1,5 PS, die in den Jahren zwischen 1955 und 1958 in den Heinkelwerken in Stuttgart-Zuffenhausen gebaut wurden. Von 27 000 Exemplaren sind nur noch wenige fahrtüchtige Fahrzeuge erhalten.

Nach eigenen Angaben kann Gutterwill die älteste noch vorhandene Perle Deutschlands vorzeigen. Nachweislich ist es die 55. Perle, die 1955 das Werk in Zuffenhausen verlassen hat. Im vergangenen Jahr hat er das gute Stück bei e-Bay für einige hundert Euro ersteigert.

„In
Hespe bei Hildesheim stand das  Gefährt“, berichtet der Gieboldehäuser. Das Moped sei in keinem guten Zustand gewesen, sagt Gutterwill. Aber er habe  das gute Stück wieder „flott gemacht“. Im Juli will der stolze Besitzer die älteste Perle Deutschlands beim nächsten Perle-Treffen seinen Freunden und Interessierten vorstellen.

Zum vierten Mal nach 2007, 2008 und 2010 will Gutterwill im Sommer ein Perle-Treffen in der Fleckengemeinde veranstalten. Von Donnerstag, 24., bis Sonntag, 27. Juli soll Gieboldehausen wieder „Perlen-Mekka“ sein. Auf dem Gelände der Pfadfinder hinter dem Niedersachsenhof schlagen die Liebhaber der Heinkel-Mopeds ihr Domizil auf.

„Mythos Heinkel-Perle“

Neben einem gemütlichem Abend mit Eichsfelder Schlachteplatte ist wieder eine gemeinsame Ausfahrt durchs Eichsfeld geplant. Ein Besuch des Unternehmens Ottobock steht auf dem Programm, ins Brotmuseum nach Ebergötzen führt eine weitere Tour. Auch die Kornbrennerei in Nörten-Hardenberg wollen die Heinkel-Fans besichtigen.

Wieder mit dabei sein beim Treffen im Eichsfeld werden voraussichtlich einige Mitglieder des Klubs Ruhrperlen, die aus dem Kohlenpott anreisen.

Unter dem Titel „Mythos Heinkel-Perle“ berichtete im Oktober 2011 die Westdeutsche Allgemeine über diese Mopedfreunde und eine Zeit, an die sich auch Heini Gutterwill gern erinnert: „Es war die Hochzeit des Rock, Elvis, Ted Herold und Peter Kraus lieferten die Begleitmusik.

Man trug Schmalzlocke, spitze Schuhe, schwarze Lederjacke und Jeans. Und als Krönung des Outfits galt es in den 50er-Jahren als schick, eine Heinkel-Perle zu fahren.“

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