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Grenzöffnung bewegt die Menschen

Gedenken an die Nacht vor 20 Jahren Grenzöffnung bewegt die Menschen

Der Jubel war unbeschreiblich, als in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 um 0.35 Uhr am Grenzübergang Duderstadt-Worbis der erste Lada aus der DDR die Grenze passierte. Genau 20 Jahre später wurde das Ereignis in und um das Grenzlandmuseum gefeiert. Sebastian Rübbert (Text) und Swen Pförtner (Fotos) berichten.

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Jubelnd über die Grenze: Im Autokorso fahren Jugendliche in einem ehemaligen Militär-Trabi von Teistungen nach Gerblingerode.

Quelle: Pförtner

Nächtlicher Höhepunkt im Reigen der Veranstaltungen zum 20. Jahrestag der Grenzöffnung war eine Trabi-Parade von Teistungen nach Gerblingerode. 300 Menschen aus der Region verfolgten den Korso mit Beifall. Fahrzeuge aller Art, vom Omnibus bis zum Moped, schlossen sich dem Zug an. Die Fahrer wurden von original gekleideten Ost-Grenzern „kontrolliert“ und viele Gäste erinnerten sich an den besonderen Abend vor 20 Jahren, als die ersten DDR-Bürger von ihren Duderstädter Gastgebern in ein Restaurant geführt wurden, wo man dann fast die ganze Nacht zusammensaß und fröhlich feierte.
Turm der Freiheit
Im Vorfeld der Trabi-Parade hatte es am Dienstagabend um 22 Uhr die Wiedereröffnung des hölzernen Aussichtsturmes auf dem Pferdeberg gegeben. Zahlreiche Gäste aus Ost und West wurden auch hier von Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und dem niedersächsischen CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch begrüßt. Der für rund 100 000 Euro grundsanierte Turm, so unterstrich der Bürgermeister in seiner Ansprache, sei stets ein Symbol der Freiheit gewesen.
Zu Zeiten der Trennung sei der Turm auch für die Zwecke des Grenzinformationsdienstes genutzt worden. Zahlreiche Besuchergruppen hätten das hölzerne Bauwerk bestiegen und einen Blick „nach drüben“ geworfen. Umgekehrt sei der Turm für die Bürger im Fünf-Kilometer-Sperrgebiet der DDR ein sichtbares Zeichen der Freiheit gewesen. Groß sei der Jubel gewesen, so erinnerte sich die Bürgermeisterin Teistungens, Ursula Apel (CDU), als die Grenze endlich aufgegangen sei und man endlich diesen mit Sehnsucht betrachteten Turm habe erreichen können. Für viele Menschen sei damals ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Besonders freuten sich Apel und der Gerblingeröder Ortsbürgermeister Dieter Thriene (CDU), dass so viele Bürger zur Wiedereinweihung des Turmes gekommen seien.

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