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Grundlegende Umgestaltung soll Zukunft sichern

Grenzlandmuseum Grundlegende Umgestaltung soll Zukunft sichern

Ende des Monats soll der erste Spatenstich für Umbau und Erweiterung des Grenzlandmuseums erfolgen. Das Projekt, das auch eine gänzlich neue Konzeption des Museums vorsieht, ist mit einem Kostenaufwand von rund 2,4 Millionen Euro veranschlagt. 

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Neubau neben dem alten Zollhaus: Hier soll ein Besucher- und Informationszentrum eingerichtet werden. 

Quelle: Stadermann

„20 Jahre nach dem Fall der innerdeutschen Grenze ist die Zeit gekommen, das Grenzlandmuseum in neuer Form zu präsentieren und dabei ein museumspädagogisches Konzept umzusetzen, das insbesondere auch jüngere Besucher anspricht“, erläutert der Geschäftsführer des Museums-Fördervereins, Paul Schneegans. Vor allem soll das neue Konzept dazu beitragen, die Zukunft des Museums und der  Bildungsstätte zu sichern.

Es wird weniger Stellwände, dafür mehr neue Medien und Exponate geben, die ein realistisches Bild von der Grenze und den Menschen, die dort gelebt haben, vermitteln. So soll es gelingen, Anlass für Mehrfachbesuche im Museum zu geben, bei denen der Gast einzelne Themen der Grenzgeschichte vertiefen kann. 

Neues Informationszentrum

Ebenso ist vorgesehen, am ehemaligen Zollverwaltungsgebäude ein Besucher- und Informationszentrum anzubauen. Pläne dafür wurden inzwischen vom Architekturbüro Ottmar Stadermann aus Hausen vorgestellt. Die Umsetzung des neuen Gesamtkonzeptes für das Grenzlandmuseum Eichsfeld liegt bei dem Berliner Ausstellungsbüro Iglhaut und Partner. Das Büro ist auf Designentwürfe für Museen, Ausstellungen und Kulturprojekte spezialisiert.  

Mit einbezogen in das Konzept ist das Grüne Band, das von der Heinz Sielmann Stiftung konzeptionell betreut wird, ebenso wurde Wert darauf gelegt, den Museumsbesuch barrierefrei zu gestalten. 

Was die Finanzierung des 2,4 Millionen Euro schweren Vorhabens anbetrifft, so sind daran der Bund, die Länder Niedersachsen und Thüringen sowie die Niedersächsische Sparkassenstiftung beteiligt.

                                                                                                                               Von Sebastian Rübbert

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