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Mehr als 6500 Tonnen Erde bewegt

Grundsteinlegung Oppelner Weg Mehr als 6500 Tonnen Erde bewegt

Der Grundstein für die neue Wohnanlage am Oppelner Weg wurde gelegt. 17 Wohneinheiten auf 1500 Quadratmetern Wohnfläche sollen dort entstehen, zuvor waren es 15 Wohneinheiten auf rund 750 Quadratmetern Fläche.

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Symbolische Grundsteinlegung: Architekt Markus legt die Kapsel in das Gemäuer für die Wohnanlage im Oppelner Weg.

Quelle: Scheiwe

Duderstadt. Das teilte Hermann Hesse, Aufsichtsratvorsitzender der Wohnungsbaugesellschaft Eichsfeld, mit. In der kupfernen Kapsel, die Hesse unter anderem mit Thomas Kistner, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, Markus Otto, dem Architekten für die Wohnanlage, und Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) symbolisch einmauerte, befanden sich das Eichsfelder Tageblatt des Tages, ein paar Münzen und der Baubeschluss. Auf der zukünftigen Tiefgarage stehend – nur 50 Meter weiter werden große Betonplatten mit einem Kran auf die Baustelle gehoben – erklärte Hesse noch einmal, warum der Abriss nötig gewesen sei. „Wir haben 2013 eine Studie in Auftrag gegeben und alle unsere Anlagen einschätzen lassen“, sagt er. Das ganze wurde nach einem Ampelsystem eingeordnet: Grün bedeute guter Zustand, bei gelb sollte etwas saniert werden, bei rot sei ein Abriss und Neubau sinnvoller als eine Sanierung.

Anlage im Oppelner Weg als rot eingeschätzt

Die Anlage im Oppelner Weg sei als rot eingeschätzt worden, so Hesse. „Ein energieeffizienter, barrierefreier Neubau“ sei geplant. „Für den 1. Oktober 2018 ist der Einzug geplant, wir hoffen, dass wir am 21. Dezember diesen Jahres Richtfest feiern“, sprach Kistner, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, über den Zeitplan. Der Aushub sei jetzt fertig, „es wurden mehr als 6500 Tonnen Erde bewegt“. Bis zum Richtfest sollten Mauerwerk, Heizung und Elektrik folgen. Dabei würden sie fast ausschließlich mit Handwerkern aus der Region arbeiten, so Kistner.

So soll die neue Wohnanlage im Oppelner Weg aussehen, wenn sie fertig ist

So soll die neue Wohnanlage im Oppelner Weg aussehen, wenn sie fertig ist.

Quelle: r

Und wie sieht es mit den Wohnanlagen um die nun abgerissene Anlage aus den 50er-Jahren im Oppelner Weg herum aus? „Die Wohnanlagen im Liegnitzer Weg und im Allensteiner Weg sind aus derselben Zeit“, sagte Kistner vorsichtig. Als „dunkelgelb“ seien sie bei der Erfassungsstudie 2013 eingeschätzt worden. „In den nächsten fünf Jahren werden wir die nicht anfassen“, sagte Kistner, „wir müssen im Bestand aktiv werden, aber es muss auch finanzierbar sein“. Die Mieter dort müssen sich erst einmal also keine Sorgen um einen Umzug machen.

Tiefgarage mit 30 Stellplätzen

Circa drei Millionen Euro würden in die neue Wohnanlage inklusive Tiefgarage mit 30 Stellplätzen im Oppelner Weg investiert, sagte Hesse – rund 600 000 Euro davon allein in die Tiefgarage. Den Mietern der nun abgerissenen Anlage wurde aber ein Wiedereinzug angeboten, erklärte Hesse. „Wir haben bereits fünf Vorverträge abgeschlossen“, sagte er, „zwei davon mit Vormietern“.

Auch wenn ihnen die Barrierefreiheit wichtig sei, wollten sie gern einen „Mix von der Altersstruktur“ in der neuen Wohnanlage, so Hesse. Deshalb, sagte Architekt Otto, seien Wohnungsgrößen sowohl für Singles als auch für Familien geplant. „Die Wohnungen werden zwischen 42 und 100 Quadratmetern groß sein“, ergänzte Kistner – und seien damit im Durchschnitt größer als die Wohneinheiten in der alten Wohnanlage im Oppelner Weg.

Von Hannah Scheiwe

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