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Hansestadt Duderstadt flaggt für Buchautoren

Eichsfeld-Jahrbuch Hansestadt Duderstadt flaggt für Buchautoren

War Duderstadt eine Hansestadt? Mit einem „Ja, aber...“, beantwortet Ulrich Hussong diese Frage. Ja, so belegen es unzweifelhaft historische Quellen. Ja, so zeigt es die Mitgliedschaft in dem seit 1980 bestehenden Städtebund „Die Hanse“, dem die Stadt seit 1984 angehört. „Aber – ein Blick in die Quellen ist dennoch nicht überflüssig“, betonte Hussong in seinem Vortrag bei der Vorstellung des Eichsfeld-Jahrbuchs.

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Heimatgeschichte: Bömeke (am Pult) präsentiert Jahrbuch.

Quelle: MW

Er ist einer der Autoren im 17. Jahrgang. Und sein Hinweis auf den notwendigen Blick auf die Quellen macht deutlich: Auch die Beiträge im Jahr 2009 haben – und erfüllen – den doppelten Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Lesbarkeit. Den formulierte bei Vorstellung des Jahrbuchs im Duderstädter Rathaus Josef Keppler vom Verein für Eichsfeldische Heimatkunde. Der Verein fungiert zusammen mit dem Heimatverein Goldene Mark als Herausgeber. Zur Vorstellung des 17. Jahrgangs waren Mitglieder der Vereine, Autoren und Interessierte zu einer Konferenz zusammen gekommen. Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) begrüßte die Gäste dazu im Sitzungssaal des Rathauses.
Dort wurde ein „bunter Blumenstrauß eichsfeldischer Heimatgeschichte“ vorgestellt, wie es Goldene-Mark-Vorsitzender Helmut Bömeke formulierte. Die Beiträge der Autoren seien die Blumen, führte Bömeke aus. Den Strauß zusammengestellt hätten Schriftleiter Thomas Müller und Lektor Keppler. Für die Verpackung habe Verleger Helmut Mecke gesorgt, bezahlt hätten den Strauß die Mitglieder beider Vereine.
Publizistisch aktive Region
Schriftleiter Müller präsentierte bei der Konferenz den Inhalt des 352-Seiten-Werks. Mehrere Beiträge befassen sich mit Duderstadt: Neben dem Aufsatz Hussongs auch die Beiträge Peter Aufgebauers („Zum Wohle der Jakobspilger – Eine Duderstädter Bruderschaft und ihr Hospital“) und Tilo Rumanns („Familienwappen und Inschriften am Haus Hinterstraße 73 in Duderstadt“). Das Untereichsfeld ist zudem in Helmut Godehardts „Bemerkungen zu den urkundlichen Ersterwähnungen der Eichsfelddörfer Fuhrbach, Wintzigerode und Gerblingerode“ behandelt. 19 Beiträge enthält das aktuelle Jahrbuch. Das Eichsfeld gehöre zu den publizistisch aktivsten Regionen in Thüringen und Niedersachsen, bemerkte dazu Müller.
Großen Anteil daran habe Verleger Helmut Mecke, wie Nolte und Müller deutlich machten. Keppler richtete einen besonderen Dank an Hans-Reinhard Fricke für fachliche Beratung. Wie wichtig die Arbeit aller Beteiligter sei, werde an einem Umstand deutlich, so Bömeke: „Die Stadt hat heute Ihnen zu Ehren geflaggt.“

lo

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